Seit über 50 Jahren Politik von Bürgern für Bürger

 

Die Gründungsgeschichte der FWG Büdingen geht zurück auf den „Büdinger Bürger Block“, welcher Jahre 1956 in Büdingen erstmals zur Kommunalwahl antrat. Die Initiative dazu ging von Büdinger Bürgern um August Schwarz aus, um die Rechte der Ortsbürger  (es wurde unter anderem um das Losholz gestritten) zu vertreten. Diese parteifreie Gemeinschaft war in den Jahren bis 1972 dauerhaft im Parlament vertreten und wurde unter anderem von Personen wie Heinrich Salathé, Rolf Kaltenschnee und Willi Drehsen jr.  repräsentiert. 1969 hatte der „Büdinger Bürger Block“ sogar 2 Vertreter im Magistrat, August Kranz und  Erich Vielwerth.

  

Nach der kommunalen Gebietsreform 1972 strebte der „Büdinger Bürger Block“ mit verschiedenen unabhängigen Wählern der ehemaligen Ortsteile eine Zusammenarbeit an. In Düdelsheim existierte bereits eine Freie Wählergemeinschaft und für die Kommunalwahl trat man mit der Kombination BBB/FWG an. Dies stand für unabhängige, sachbezogene Politik.

  

Zur Kommunalwahl 1977 wurde dann nur noch unter „Freie Wählergemeinschaft Büdingen (FWG)“ angetreten Das Wahlziel war die  Verhinderung von absoluten Mehrheiten, was mit 2 Abgeordneten im Parlament  auch gelang.

  

1979 übernahm Martin Britten den Vorsitz. Unter seiner Regie wurde die Fraktionsgemeinschaft mit der FDP beschlossen, die seit 25 Jahren mit Erfolg bestand. 1993 trat man mit der FWG/UWG auch für den Kreistag an, um die Kontakt zur nächsthöheren Entscheidungsebene zu verbessern.

  

Erich Spamer stieß 1999 zur FWG. Er hatte festgestellt, dass sich sein Ziel, Bürgermeister von Büdingen zu werden,  als Einzelkämpfer kaum realisieren ließ. Am 20.2.2004 hatte er das Ziel erreicht, und die FWG stellte erstmalig in Ihrer Geschichte den Bürgermeister der Stadt Büdingen.

 

Die 50-jährige Geschichte der FWG als unabhängige, bürgernahe Vertretung wurde bei den Wahlen am 26.3.2006 mit dem besten Ergebnis ihrer Geschichte belohnt. Die Fraktionsgemeinschaft erreichte den sensationellen Erfolg, als gleichstarke Kraft mit CDU und SPD im Parlament vertreten zu sein.

 

2010 wurde die Fraktionsgemeinschaft aufgelöst. Die FWG trat zur Kommunalwahl 2011 mit einer eigenen Liste an und konnte mit 8 Vertreten für das Stadtparlament den Anschluss zu SPD und CDU halten.

 

Im Bürgermeisterwahlkampf 2010 konnte sich Erich Spamer mit der absoluten Mehrheit im ersten Wahlgang gegen drei Mitbewerber durchsetzen.

 

Mit vielen neuen Gesichtern und noch mehr Engagement und Elan gelang es der FWG im Kommunalwahl 2016 mit 10 Sitzen als stärkste Kraft hervorzugehen. Erstmalig in der kommunalen Geschichte der Stadt Büdingen stellt sie damit mit Reiner Marhenke auch den Stadtverordnetenvorsteher.

 

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