Blühflächen & Bienen-Brachen

Verlust an Artenvielfalt, Bienensterben und Insektenschwund. Die Schlagzeilen kennt man - doch was kann man vor Ort konkret dagegen tun? Die FWG-Mitglieder des Ortsbeirates Büdingen haben gemeinsam mit Landwirt Mathias Mäser ein wichtiges Projekt in Büdingen besichtigt. Oberhalb des Sandhofes und am Christinenhof hat Mathias Mäser – wie viele seiner engagierten Kollegen in der Großgemeinde Büdingen - auf mehreren tausend Quadratmetern Blühflächen und Bienen-Brachen geschaffen. Unterstützt wird er dabei auch von Hans-Dieter Stehr, der sich seit vielen Jahren für eine nachhaltige Biotopvernetzung in diesem Bereich einsetzt. „Es ist beeindruckend die Unterschiede im Umfeld der Felder zu sehen und es lohnt sich dies einmal selbst anzuschauen“, schildern Ulrich Majunke und Thomas Appel ihre Eindrücke. Das Saatgut ist an beiden Stellen gut aufgelaufen. Bei manchen Blühwiesen geht durch die Trockenheit und andere Gründe leider nichts auf, aber an diesen Stellen hat es sehr gut funktioniert. Es wimmelt überall von Schmetterlingen, Wildbienen und Käfern.

 

„Leben in und mit der Natur wird in den kommenden Jahren immer wichtiger. Die Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen und wir müssen auch vor Ort noch viel mehr Akzente setzen. Wir sind sehr dankbar für dieses Engagement und wir freuen uns, dass immer mehr Landwirte aktiv werden“, sagt Büdingens Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke.

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