Ortsbesichtigung der Sporthallen gemeinsam mit den Vereinen

Am gestrigen Abend hatten wir die Sportvereine zu einer Besichtigung der beiden Büdinger Sporthallen eingeladen.
Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit der Büdinger FWG wird es sein, die vielen aktiven Sportler und Sportvereine unserer Stadt zu unterstützen. Dies war einer der Hintergründe, weshalb wir uns einen genaueren Überblick über den Zustand und die Einrichtungen dieser beiden Büdinger Sporthallen verschaffen wollten.

Unzweifelhaft sind sie, aufgrund ihrer Frequentierung mit mehr als 1000 Sportlern pro Woche und vielen hundert Gästen an den Wochenende, die beiden wichtigsten Sportstätten unserer Stadt. Hinzu kommt: Die Sporthallen sind für den Schulsport von 2000 Schülern von zentraler Bedeutung. Ohne diese Hallen wäre Schulsport nicht mehr möglich. Beide Gebäude befinden sich im Eigentum des Wetteraukreises

Die kleinere Dohlberg Halle wurde 1968 fertiggestellt und für den damaligen Neubau der Mittelpunktschule errichtet. Die größere Wilhelm-Lückert Halle wurde 1976 fertiggestellt. Mit der Tribüne für 600-800 Zuschauer war sie ein langgehegter Wunsch der Vereine für größere Veranstaltungen und einen attraktiven Punktspielbetrieb an den Wochenenden.
Zugleich ist sie Schulsportturnhalle für das Gymnasium, was sich damals noch an seinem alten Standort in der Gymnasiumstraße befand.

Vor 1968 fand Hallensport - damals noch von geringerer Bedeutung - in der kleinen Turnhalle der Stadtschule oder vereinzelt in der Sporthalle der amerikanischen Streitkräfte in der Armstrong Kaserne statt.

Man kann festhalten: In ihrer Funktion sind die beiden Sporthallen unerlässlich für den Schulstandort Büdingen und sie sind unverzichtbarer Bestandteil der Einordnung unserer Stadt als eines von fünf Mittelzentren im Wetteraukreis.
Beiden Hallen haben aufgrund ihres Alters eine lange Tradition unterschiedlicher Sanierungsmaßnahmen hinter sich. Dies betrifft in beiden Hallen den Bereich der Flachdächer, in beiden Hallen wurde der Hallenboden mehrfach geflickt und schließlich komplett erneuert. Die sanitären Anlagen wurden oder müssen noch gemacht werden. Die Tribüne ist nur noch eingeschränkt bzw. mit großem Kraftaufwand nutzbar.

Über diese Punkte wollten wir uns einen detaillierten Überblick verschaffen. Es geht uns nicht darum, mit Fingern auf vermeintlich Verantwortliche zu zeigen. Gemeinsam mit den Vereinen, aber auch dem Wetteraukreis als Eigentümer der Hallen müssen gemeinsame Lösungen gefunden werden. Unabhängig von kleineren baulichen Maßnahmen muss es langfristig darum gehen, die Substanz beider Gebäude zu erhalten. Sie sind für den Schul- und Vereinssport unerlässlich. Die Besichtigung hat gezeigt welche enormen Anstrengungen notwendig sind, um dies zu erreichen. Mit den Ergebnissen des gestrigen Abends werden wir weitere Gespräche mit den Vereinen, den Schulen und den Dialog mit dem Wetteraukreis suchen. Bei den anwesenden Vereinen möchten wir uns für die aufschlussreichen Informationen und Diskussionen herzlich bedanken.

 

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