FWG steht geschlossen hinter dem Beschluss einer Erstaufnahmeunterkunft für Flüchtlinge

Die FWG steht mit großer Geschlossenheit hinter dem Beschluss der Stadtverordneten vom vergangenen Freitag, in einen Teilbereich der ehemaligen Kaserne eine Erstauf­nahmeunterkunft für Flüchtlinge unterzubringen. Dies machten neben Bürgermeister Erich Spamer auch die Fraktionsspitze der FWG während einer Pressekonferenz deutlich.  

Spamer zeigte Verständnis für die Ängste der Menschen. Wichtig sei sich mit ihnen auseinanderzusetzen. „Ich bin der festen Überzeugung, dass die Stadtverordneten nicht aus dem Grund zugestimmt haben, weil Büdingen dann keine weiteren Asylbewerber aufnehmen muss, sondern unter dem Aspekt der Humanität.“, so Spamer. Während einer Informationsveranstaltung am 26. Januar 2015 in der Willi-Zinnkann-Halle werde es die Möglichkeit geben, Fragen zu stellen, verkündete Spamer weiter. Möglichkeiten zu prüfen, ob beispielsweise über einen Flyer die Argumentation der Kritiker entkräftet werden kann, wären neben einem Tag der offenen Tür in der Kaserne weitere mögliche Wege, um Ängsten entgegenzuwirken, so Bürgermeister Erich Spamer.

FWG-Fraktionsvorsitzender Ulrich Majunke lobte die bisherige Unterbringung der Flüchtlinge in Büdingen und sprach sich ebenfalls klar für das Erstaufnahmelager und weitere Informationen an die Büdinger Bürger aus.  „Wir müssen den Menschen entgegenkommen und uns ihren Ängsten stellen“, so Majunke.  

Seine Stellvertreterin zeigte Respekt vor den Verfassern der „Büdingen-sagt-Ja“-Facebookseite. Diese jungen Männer, deren Eltern aus der Türkei, Afghanistan und dem Iran stammen, identifizierten sich mit Büdingen. Auf ihrer Seite riefen sie dazu auf, an einem Strang zu ziehen. Ein Ziel, dass die FWG unterstütze.

Vorstand und Fraktion der FWG rufen dazu auf, die Augen nicht davor zu verschließen, dass Verfolgungen aus religiösen oder politischen Gründen heraus, zunehmen. Es ist einer unser historischen Erben, solche Menschen aufzunehmen und Verantwortung zu übernehmen, ihnen zu helfen. Büdingen lebt seit Jahrhunderten von gelebter gegenseitiger Toleranz. Und das soll auch zukünftig so fortgeführt werden. Daher der Appell an alle Büdinger, die Informationsveranstaltung am 26.01.2015 zu nutzen, um eigene Ängste und Befürchtungen abzubauen.

 

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