Sommerfest 2014

Auf alte Stärken besinnen und neue Wege gehen

Die FWG Büdingen feierte in diesem Jahr ihr Sommerfest an der Leohütte im Büdinger Wildpark. Nach der Grillhütte auf dem Herrnhaag in den Vorjahren versprach ein neuer Ort einen anderen Rahmen. Im friedlichen Büdinger Wald war nichts zu spüren von den streitbaren politischen Büdinger Verhältnissen. Die zwanglose Atmosphäre ermöglichte es den zahlreichen Stammgästen, Mitgliedern und Neu-Mitgliedern, aber auch neugierig Gewordene, die vorbei gewandert kamen, persönliche Gespräche, wie sie in politischen Debatten wohl nicht möglich sind. Vorstands- und Fraktionsmitglieder bekamen über diese Art des intensiven Austausches einen umfangreichen Eindruck von Fragen und Themen, die die Bürger berühren In seiner Begrüßungsrede zitierte der 1. Vorsitzende Christian Schaffrath aus der Chronik die Wahlziele von 1977 und spannte den Bogen zur aktuellen politischen Situation. Heute wie damals steht die FWG für „eine freie, unabhängige und parteipolitisch neutrale Politik zum Wohle der Büdinger Bürger“. Ebenso gilt es heute wie damals „die absolute Mehrheit (…) gleich welcher Partei(en) zu verhindern.“ „Der Schulterschluss zwischen CDU und SPD berge die große Gefahr, dass politische Themen im Hinterzimmer besprochen und beschlossen werden könnten und die Stadtverordnetenversammlung vornehmlich nur als Plattform der Selbstdarstellung diene“, so Schaffrath. Für die Weiterentwicklung einer Stadt sind gerade politische Diskussionen und Auseinandersetzungen wichtig und notwendig. Nur durch eine kritische Betrachtungsweise von Entscheidungsgrundlagen in den verschiedenen Fraktionen, der Stadtverordnetenversammlung und in den zuständigen Ausschüssen können möglichst alle Standpunkte beleuchtet und bestmögliche Entscheidungen getroffen werden. Ein Prozess, der allen Seiten Kompromissfähigkeit und ein Aufeinander zugehen abfordert. „Wir wollen die Hand ausstrecken, um Miteinander in einen für Büdingen förderlichen und erfolgreichen mitunter streitbaren, aber fairen und angemessenen Dialog zu treten. Als neue Führungsspitze des Vereins hoffen wir darauf, dass sich möglichst viele Parteivorstände der in Büdingen vertretenen demokratischen Kräften diesem Angebot gegenüber offen zeigen.“ Ein weiteres Anliegen des neuen Vorstandes deutet Schaffrath in seiner kurzen Rede ebenfalls an: möglichst viele interessierte Mitglieder an den politischen Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Vorschläge dazu würden in den nächsten Vorstandsitzungen diskutiert. Im Anschluss an Schaffraths Rede nahm der Vorstand die diesjährigen Ehrungen vor. So wurden Rita Kurz, Inge Kochenburger, Ernst Henke und Helmut Gab für zehnjährige Vereinstreue geehrt. Im Namen des Vereins sprach Christian Schaffrath der ehemaligen Vorsitzenden Sabine Kraft-Marhenke und dem ehemaligen 2. Vorsitzenden Ulrich Majunke großen Dank für die geleistete Vorstandarbeit aus und überreichte ihnen kleine Präsente als Anerkennung. Als Volltreffer erwiesen sich auch in diesem Jahr wieder die von Klaus Schwarzhaupt und Reiner Schreiber gegrillten Würstchen und Steaks sowie das von Vereinsmitgliedern in allen Farben und Varianten zusammengestellte Salatbuffet. Beides traf die unterschiedlichen Geschmäcker der Anwesenden genau. Kühle Getränke und ein romantisches Lagerfeuer am Grill hielten die Stimmung in den sich ständig wechselnden Gesprächsgruppen an den Tischen hoch. So ließ man bis in den späten Abend hinein Vergangenes Revue passieren, diskutierte Aktuelles und blickte Vorausschauend auf das Kommende.

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