Willkommen bei der FWG Büdingen

Hochwasserschutz für die Großgemeinde Büdingen: Unterschriften-Aktion startet

„Die Genehmigung des Haushaltes ist für Büdingen und die notwendigen Hochwasserschutzprojekte ein gutes Signal.“ Mit diesen Worten kommentiert Bürgermeisterkandidat Ulrich Majunke die Bewilligung des Zahlenwerkes durch den Wetteraukreis. Für verschiedene Hochwasserschutz-Maßnahmen stehen im Haushaltsplan und Waldwirtschaftsplan mehr als 1 Millionen Euro zur Verfügung. Nach dem Hochwasser am 29. Januar hatten die Stadtverordneten in den Haushaltsberatungen einen großen Schwerpunkt auf die notwendigen Schutzmaßnahmen gelegt. „Diese Projekte müssen nun schnellstmöglich, gemeinsam mit den vorhandenen Gutachten in sichtbare und wirksame Baumaßnahmen umgesetzt werden“, erläutert Ulrich Majunke seine Erwartungen.

 

Rückhalteeinrichtungen an Kälberbach und Wolfsbach

 

Er nennt in diesem Zusammenhang Rückhalteeinrichtungen im Bereich des Wolfsbaches, des Kälberbaches, den Schutz der Seemenbachmauer, die notwendige Pflege der Entwässerungsgräben und dezentrale Rückhaltemaßnahmen im Bereich des Büdinger Waldes. „Für diese Aufgaben ist die Stadt Büdingen zuständig.“

Der notwendige Bau von ein oder zwei Rückhaltebecken oberhalb von Büdingen bzw. Wolferborn und Rinderbügen liege im Verantwortungsbereich des Wasserverbandes Nidder/Seemenbach.

 

Unterschriften-Aktion startet

 

Hierzu kündigt Ulrich Majunke in den kommenden Wochen eine breit angelegte Unterschriftenaktion an, die sowohl der hessischen Landesregierung als auch den Verantwortungsträgern im Wasserverband verdeutlichen sollen, dass die Büdinger Bürger nach über 50 Jahren endlich einen wirksamen Schutz benötigen. „Es hat sich in den vergangenen Wochen gezeigt, wie weit wir von einem Planfeststellungsverfahren für die Rückhaltebecken entfernt sind. Es ist wichtig, dass wir nun gemeinsam den öffentlichen Druck auf die Entscheidungsträger erhöhen. Nach mehr als fünf Jahrzehnten muss nun endlich etwas passieren."

Mit diesen Aktivitäten möchte es Ulrich Majunke allerdings nicht bewenden lassen.

Es werde eine wichtige Aufgabe des zukünftigen Bürgermeisters sein, gemeinsam mit den Ortsbeiräten und Stadtverordneten weitere Finanzmittel für den Hochwasserschutz bereitzustellen. „Aus meiner Sicht ist die Sicherstellung und Umsetzung des Hochwasserschutzes in der gesamten Großgemeinde eine der großen Herausforderungen der kommenden Jahre. Die klimatischen Veränderungen mit Starkregenereignissen, Hitzewellen, Stürmen, Perioden mit Trockenheit und Winter-Hochwasser werden häufiger auftreten.

 

Fachabteilung für Klimaschutz, Klimaanpassung und Hochwasserschutz

 

Es ist notwendig, dass wir uns auf kommunaler Ebene diesen Veränderungen mit Anpassungs-Strategien widmen. Deshalb möchte ich im Bereich des Bauamtes eine Abteilung für Klimaschutz, Klimaanpassung und Hochwasserschutz ansiedeln. Zwar können keine absolut sicheren Prognosen erstellt werden, ob und in welchem Ausmaß unsere Region von weiteren Extremwetterereignissen getroffen wird, doch die bisherigen Ereignisse zeigen, dass es jeden Ort treffen kann. Daher gilt es im Sinne der Vorsorge und auch der möglichen Schadensbehebung Konzepte und Strategien zu entwickeln. Für die Stadt Büdingen möchte ich deshalb sehr schnell eine fachübergreifende und zugleich interkommunal agierende Abteilung initiieren, die unsere Schutzprojekte mit der nötigen Konzentration aktiv begleitet und umsetzt.“  

Bürgermeisterwahl 2021: Fraktion und Vorstand schlagen Ulrich Majunke als Kandidat vor

In unserer Info am vergangenen Samstag über die aktuellen Entwicklungen hinsichtlich des Bürgermeisterwahlkampfs hatten wir angekündigt, Euch auf dem Laufenden zu halten. Während der gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Fraktion am vergangenen Samstag erklärte Uli Majunke sich bereit, für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren.

Uli Majunke ist seit mehr als 15 Jahren für die FWG Büdingen aktiv und vertritt die Fraktion bereits in der 2. Legislaturperiode als Fraktionsvorsitzender und seit Beginn der neuen Legistlaturperiode als Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses.

Vorstand und Fraktion sind der Überzeugung, dass wir mit Uli Majunke einen Kandidaten gewinnen konnten, für den eine konstruktive und gestaltende Politik zum Wohle aller Büdinger im Mittelpunkt stehen. Wir empfehlen daher, Uli Majunke bei seiner Kandidatur für die FWG zu unterstützen.

Neue Rubrik: Anträge zur Stadtverordnetenversammlung

In unserer neuen Rubrik "Unsere Anträge" findet ihr die Initiativen unserer Fraktion in der Büdinger Stadtverordnetenversammlung. Den Link findet ihr HIER oder ganz einfach über die Navigationsleiste ganz oben.

Digitales Parkleitsystem mit Ausbau der Ladeinfrastruktur E-Mobilität

Beschlussvorschlag

 

1.    Der Magistrat wird beauftragt für die Büdinger Innenstadt ein Parkraumkonzept unter Einbindung eines digitalen Parkleitsystems zu entwerfen und es der Büdinger Stadtverordnetenversammlung zur endgültigen Beschlussfassung vorzulegen.

2.    Der Ausbau einer umfassenden Ladeinfrastruktur für E-Mobilität ist Bestandteil des Parkraumkonzeptes

3.    Der Magistrat prüft die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Begleitung des Projektes durch Hochschulen und die jeweiligen Fördermöglichkeiten des Bundes und Landes für smart-Parking Konzepte, Innovationsinitiativen, Maßnahmen aus dem Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ und den Ausbau bzw. die digitale Darstellung der Ladeinfrastruktur für E-Mobilität im Stadtgebiet.

 

4.    Der Magistrat prüft die Einrichtung einer Parkzone „Büdinger Schlossplatz“ für die Anwohner der Büdinger Altstadt

 

Begründung:

 

Die Büdinger Altstadt gehört zu den besterhaltenen mittelalterlichen Orten Deutschlands. Der historische Stadtkern und sein Ambiente locken immer mehr Besucher und Touristen nach Büdingen. Viele freuen sich über diese Entwicklung, denn in den letzten Jahren konnten durch die Sanierung der mittelalterlichen Festungsanlagen und Gebäude, neue Veranstaltungskonzepte und attraktive Restaurantbetriebe maßgebliche Akzente gesetzt werden. Dieser Trend wird sich – nicht zuletzt durch die Landesgartenschau im Jahr 2027 - weiter intensivieren.  Büdingens Bekanntheitsgrad wird weiter wachsen und der Tourismus für Büdingen eine immer größere Rolle spielen. Zugleich ist die Büdinger Altstadt das Zuhause für nahezu 1000 Menschen. Die Bebauung der Altstadt ist, historisch bedingt, sehr dicht und es steht wenig Parkraum zur Verfügung. In den Abendstunden und an den Wochenenden hat der Altstadtparkplatz längst seine Kapazitätsgrenzen erreicht. Besucher und Gäste weichen mit ihren PKW auf den Schlossplatz und die Gassen innerhalb der Altstadt aus. Die Folge sind zugeparkte Rettungswege und immer weniger Parkraum für die Anwohner.

Der mittlerweile existierende Parksuchverkehr wird weiter zunehmen und erhöht das Verkehrsaufkommen in der Innenstadt bzw. der Büdinger Altstadt. Überdies reduziert er die Wohnqualität im gesamten Quartier und Umfeld der Büdinger Altstadt. Im Hinblick auf die geplante Verkehrsberuhigung der Altstadt an den Wochenenden wird das Optimierungspotenzial noch größer werden. Der entscheidende Punkt ist: Im Umfeld der Büdinger Altstadt befinden sich schon heute ausreichend vorhandene Parkflächen. Diese müssen an den Wochenenden genutzt und besser ausgeschildert werden. Um die Parkplatzsuche effizienter und intelligenter gestalten zu können, stehen verschiedene technische Innovationen zur Verfügung. Untersuchungen zeigen, dass sogenannte Smart-Parking-Technologien die laufenden Kosten senken können, zu einer signifikanten Reduzierung des Parkplatzsuchverkehrs beitragen und die Suche vereinfachen können. Die erwähnten Möglichkeiten eines digitalen Parkleitsystems unter Beachtung eines umfassenden Ausbaus der Ladeinfrastruktur für E-Mobilität und ihre Kennzeichnung sind deshalb im Hinblick auf zukünftige Entwicklungen unerlässlich. Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung zu den Themen Verkehr und Mobilität im Rahmen des Programmes Städtebaulicher Denkmalschutz sollten genutzt bzw. in späteren Foren gezielt angesprochen werden. Förderprogramme des Bundes und Landes zur Umsetzung eines digitalen Parkleitsystems in Verbindung mit dem Ausbau der E-Ladinfrastruktur sollten geprüft werden. Parallel hierzu muss wohnortnaher Parkraum für die Anwohner der Büdinger Altstadt entstehen. Diesen möchten wir im Bereich des gesamten Büdinger Schlossplatzes ausweisen.

Parkleitsystem für Besucher & Parkraum für Anwohner der Büdinger Altstadt

Im Rahmen einer Ortsbegehung hat sich die FWG-Fraktion in dieser Woche der Thematik Parkraumkonzept und Parkleitsystem für die Büdinger Innenstadt gewidmet. Insbesondere im Hinblick auf die steigende Anzahl der Besucher und nicht zuletzt im Interesse der Anwohner der Büdinger Altstadt besteht aus Sicht des Fraktionsvorstandes der FWG großer Handlungsbedarf. „Wir wollten mögliche Lösungsansätze den Mitgliedern unserer Fraktion vorstellen und gemeinsam diskutieren“, erläutert der Fraktionsvorsitzende Ulrich Majunke. Die Büdinger Altstadt gehört zu den besterhaltenen mittelalterlichen Orten Deutschlands. Der historische Stadtkern und sein Ambiente locken immer mehr Besucher und Touristen nach Büdingen. Die Landesgartenschau im Jahr 2027 wird diesen Trend weiter verstärken. Der Bekanntheitsgrad wird wachsen und der Tourismus in diesem Zuge eine immer größere Rolle spielen. An den beiden vergangenen Wochenenden habe sich erneut bestätigt, wie schnell der Altstadtparkplatz an seine Grenzen kommt.  Besucher und Gäste weichen mit ihren PKW auf den Schlossplatz und die Gassen innerhalb der Altstadt aus, während Parkraum in der Peripherie der Altstadt nicht genutzt wird. Die Folge sind zugeparkte Rettungswege und immer weniger Parkraum für die Anwohner. Zur Vorbereitung eines Antrages in der Stadtverordnetenversammlung möchten wir verschiedene Lösungsansätze diskutieren, wir glauben aber schon jetzt, dass eine bessere Ausschilderung und ein digitales Parkleitsystem ein grundlegender Schritt sein könnte. Parallel zu dieser Maßnahme sollten bestimmte Bereiche der Altstadt gänzlich auf Anwohnerparken begrenzt werden. „Beispielhaft könnte der Schlossplatz für Anwohner mit Parkausweis reserviert werden. Diese Möglichkeit muss ernsthaft geprüft werden.“

Mit Blick auf die Märkte im Altstadtbereich betont die FWG abermals ihren dringenden Wunsch zur Erstellung entsprechender Verkehrskonzepte. „Weihnachtsmarkt und viele andere Veranstaltung haben gezeigt, dass hier großer Handlungsbedarf besteht und eine entsprechende Verkehrslenkung organisiert werden muss. Es ist an der Zeit, diese Dinge jetzt umzusetzen.“

Ulrich Majunke bleibt Fraktionsvorsitzender

Die FWG Fraktion geht mit einem starken Team in die neue Legislaturperiode.

Im Mittelpunkt der konstituierenden Sitzung der Büdinger FWG Fraktion standen wichtige Personalentscheidungen, die allesamt einstimmig ausfielen. Neuer und alter Fraktionsvorsitzender ist der 44 jährige Ulrich Majunke. Schon in den vergangenen Jahren habe er sich in dieser Funktion eine hohe Reputation erworben. „Ein wichtiges Ziel unserer Fraktion war es, die Zusammenarbeit der Fraktionen zu verbessern und innerhalb der vorhandenen unterschiedlichen Positionen zu vermitteln“, erläutert Thomas Appel in einer Pressemitteilung. „Daran soll sich auch in der bevorstehenden Legislaturperiode nichts ändern. Ein möglichst breiter Konsens der Fraktionen, die Vernetzung der ehrenamtlichen Mandatsträger in den unterschiedlichen Gremien und die erfolg

reiche Zusammenarbeit mit Verwaltung bzw. Magistrat sind für uns von besonderer Bedeutung. Für diese wichtigen Aufgaben und die Führung unserer Fraktion ist Ulrich Majunke die richtige Personalentscheidung. Wir freuen uns sehr, dass er weiterhin für diese verantwortungsvollen Aufgaben zu Verfügung steht.“ Zu seinen Stellvertretern wurden Thomas Appel, Sabine Kraft-Marhenke und Kathrin Knaf gewählt. Die stellv. Vorsitzende des Kindergarten Stadtelternbeirates verstärkt die FWG Fraktion ganz neu. Reiner Marhenke und Tim Strehm sollen für die FWG Büdingen in den neu zu wählenden Magistrat entsandt werden. „In den Gesprächen mit SPD, FDP und Pro Vernunft haben wir einen grundlegenden und breiten Konsens über die Struktur bzw. Anzahl der Ausschüsse, ihre Aufgaben und eine gemeinsame Magistratsliste herbeiführen können. „Für diese vertrauensvollen und produktiven Gespräche möchten wir uns ausdrücklich bedanken“, betont der neugewählte Fraktionsvorsitzende Ulrich Majunke.

Mit 9 Stadtverordneten stellt die FWG zukünftig die zweitstärkste Fraktion innerhalb der Büdinger Stadtverordnetenversammlung. Weitere Neulinge innerhalb der Fraktion werden Henning Nitzsche und Maike-Szuppa-Neun sein.

Die FWG Fraktion sieht sich bewusst als Team, mit vielen guten und frischen Ideen. „Die Einbindung aller Stadtteile und damit #Sechzehnmal Büdingen wollen wir in den kommenden fünf Jahren mit Leben füllen.“

„Die größte und wichtigste Aufgabe aber wird die Realisierung des Hochwasserschutzes für alle Stadtteile sein. Dafür werden wir uns gemeinsam mit den Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung und unserem Bürgermeister Erich Spamer vehement einsetzen. Auch hat für uns die Förderung der Wiederbelebung der Büdinger Altstadt nach dem katastrophalen Hochwasserereignis eine große Priorität,“ betont Thomas Appel.

„Büdingen ist eine Stadt mit vielen Chancen. Diese zu erkennen und weiterzuentwickeln war und bleibt unser Ziel. Gemeinsam mit den anderen Fraktionen wurde dies in der letzten Legislaturperiode begonnen.“ Wenn es nach dem Wunsch der FWG Fraktion geht, soll es auch so weitergehen. „Unser großes Ziel bleibt der Einsatz für eine an der Sache orientierte Politik. Unsere Erfahrungen zeigen, dass man nur mit einer fairen Zusammenarbeit in der Stadtverordnetenversammlung die wichtigen Zukunftsziele erreichen kann. Dazu gehören unbedingt die Ansiedlung neuer Unternehmen, der Erhalt und der Ausbau der Infrastruktur, die Weiterentwicklung des Konzeptes Familienstadt, die Ökologie und der Klimaschutz, die Themen Sicherheit und Prävention, neue Verkehrskonzepte, der Ausbau der Kinderbetreuung, die Stärkung des Mittelzentrums Büdingen und nicht zuletzt die weitere Konsolidierung des Haushaltes.

Stadtbuzze 2021: Wir sind wieder dabei

#Stadtbuzze 2021 am Samstag, 27. März nur in kleinen Gruppen möglich.

Wichtige Information des Ortsbeirates!

Infolge des Anstiegs der Inzidenzzahlen im Wetteraukreis müssen auch beim Büdinger Stadtbuzze die Corona-Auflagen unbedingt beachtet werden.

Gemäß CoKoBeV ist es nur erlaubt, in kleinen Gruppen(5 Erwachsene aus maximal 2 Haushalten+ Kinder bis 14 in unbegrenzter Zahl) und völlig unabhängig voneinander das Stadtbuzze durchzuführen. Der Ortsbeirat wird die zentrale Ausgabe von Material völlig kontaktfrei und auch unabhängig voneinander organisieren. Selbstverständlich kann jeder Teilnehmer seine eigenen Arbeitsmittel wie Handschuhe, Besen, Eimer oder Schippen mitbringen.

Für Fragen stehen Ihnen Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke und ihr Stellvertreter Manfred Scheid-Varisco gerne zur Verfügung. sabine.kraft@abc-buedingen.de oder manfred.scheid@mail.de

Die Aktion startet um 9.45 Uhr an der Stadtverwaltung, Eberhard-Bauner-Allee 16

Ein großes Dankeschön für die Unterstützung

 

Liebe Büdingerinnen! Liebe Büdinger!

Ein spannender Wahlsonntag liegt hinter uns. Aktuell wird zwar noch ausgezählt und die endgültigen Ergebnisse dürften erst am Mittwoch vorliegen, aber wir möchten uns an dieser Stelle schon einmal ganz herzlich bei allen Wählerinnen und Wählern für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Wir werden auch in den kommenden 5 Jahren motiviert und mit großer Freude an der Zukunft unserer Stadt und der Dörfer mitarbeiten.

Ein besonderes Dankeschön richten wir an die zahlreichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, die in den Wahllokalen unserer Gemeinde am Sonntag ihre Dienste absolviert haben und nun die Stimmen auszählen. Ohne die vielen, vertrauenswürdigen Helfer kann eine solche Wahl nicht stattfinden.

Herzlichst

Euer Team der FWG Büdingen

Büdingens Zukunft ist.... unser Programm

 

In den vergangenen Wochen waren wir innerhalb des Vorstandes und in ganz unterschiedlichen Arbeitsgruppen damit beschäftigt, unsere Gedanken und Ziele für die kommenden Jahre zusammenzustellen. Unter der Rubrik "Büdingens Zukunft ist.... unser Programm" finden Sie 15 Kapitel und Beiträge unserer Kandidaten. Das 16. Kapitel haben wir bewusst offen gelassen und noch nicht verschriftlicht.

Tatsächlich ist es jedoch das wichtigste und spannendste Kapitel unseres Programms. Dieses 16. Kapitel möchten wir gemeinsam mit Ihnen in den kommenden fünf Jahren gestalten und mit Leben füllen. Ich finde, es gilt immer neue Zukunftsentwürfe zu diskutieren und den Status Quo zu hinterfragen. Schreiben Sie uns Ihre Vorstellungen, Wünsche oder Anregungen an:

post@fwg-buedingen.de 

 

Die Print-Version unserer Ideen und die Vorstellung unserer Kandidaten findet ihr unter diesem Link

 

Oft wird die Frage gestellt, wie wir uns Büdingen vorstellen, welche Ziele wir umsetzen wollen? Diese Frage lässt sich natürlich nicht in ein oder zwei Sätzen beantworten, aber selbstverständlich gibt es für uns ein Idealbild: 

 

Unsere Stadt - jeder ihrer 16 Stadtteile sollen Orte sein, an dem sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene wertgeschätzt fühlen. Orte, die ihren Ehrgeiz und ihre Neugier beflügeln. Es sollen Orte sein, an dem sie ihre Potenziale entfalten können. Sie sollen sich dort neue Kompetenzen und Fähigkeiten aneignen können.  Eine Stadt, die sie wachsen und über sich hinaus wachsen lässt, die ihnen Gemeinsamkeit und Teamgeist vermittelt. 

 

Dies alles mag eine Idealvorstellung sein – aber genau daran glauben wir und danach möchten wir gemeinsam mit Ihnen streben.  

 

Eine Stadt der 22.000 Chancen!

 In den 15 Kapiteln unseres Programms versuchen wir darzustellen, wie es funktionieren könnte. Die letzten Zeilen gehören der Zukunft, dafür engagieren wir uns als Büdinger Bürger und wir möchten sie gemeinsam mit Ihnen mit Worten und Taten füllen.#Sechzehnmal!

 

Thomas Appel

(Stellv. Vorsitzender der FWG Büdingen) 

 

 

Ganz viel Büdingen im Herzen

„Büdingen ist #Sechzehnmal unser Zuhause!“  Mit dieser Aussage und den entsprechenden Schwerpunkten möchte die FWG Büdingen gemeinsam mit den Bürgern die Zukunft der Großgemeinde in den kommenden 5 Jahren gestalten. Die Büdinger Wählergruppe stellt in ihrem Programm zur Kommunalwahl die Gemeinsamkeit und das Miteinander der 16 Stadtteile und Bürger in den Mittelpunkt der eigenen Ziele. FWG-Vorsitzende Sabine Dönges nennt die aktuelle Diskussion zum Hochwasserschutz ein passendes Beispiel. „Oft werden zu diesem Thema nur einzelne Maßnahmen diskutiert. Wichtiger erscheint es uns, den Schutz aller Stadtteile und in dieser ganzheitlichen Betrachtung neben den Rückhaltebecken auch die kleinen Bäche und Zuflüsse des Seemenbachs zu berücksichtigen. Die Maßnahmen müssen aufeinander abgestimmt und nachhaltig sein. „Dieser ganzheitliche und verbindende Fokus bildet die Grundlage für unser gesamtes Programm. Weitere Schwerpunkte der FWG werden die Themen Stadt- und Dorfentwicklung, die zukünftige Gestaltung der Familienstadt, die Sicherheit der Bürger, eine aktive Politik für Arbeitsplätze und Unternehmen sowie der Klima- und Naturschutz sein.“

Büdingen, sei eine Stadt voller Chancen und zuversichtlicher Lebensqualität. „Daran möchten wir anknüpfen und eine Einheit mitgestalten, in der die Menschen in Zukunft noch besser, gesünder, sicherer und sorgloser leben können. Und wir wollen auf diesem Weg die Büdinger in allen 16 Stadtteilen mitnehmen. Für alle diese Überzeugungen engagiere man sich als unabhängige Büdinger Wählergruppe ohne Parteibuch. „Für dieses „Ganz viel Büdingen im Herzen“ stehen auch die Kandidaten der Freien Wähler“, betont die Vorsitzende Sabine Dönges.  Angeführt wird der FWG-Listenvorschlag von Bürgermeister Erich Spamer, dem aktuellen Fraktionsvorsitzenden Ulrich Majunke auf Platz 2 und der FWG-Vorsitzenden Sabine Dönges auf Rang 3. Insgesamt umfasst der Vorschlag die Anzahl von 54 Namen. Immerhin 24 Neulinge sind darunter zu finden. Viele davon sind neu in die FWG Büdingen eingetreten. Ein positiver Mitglieder-Trend, der auch in den letzten Tagen und Wochen anhält.

Wir möchten möglichst viele Menschen zur Mitarbeit begeistern und es ist natürlich eine schöne Bestätigung, dass sich so viele Bürgerinnen und Bürger angesprochen fühlen. Unser Angebot ist deshalb auch  ein Querschnitt unserer Gesellschaft“, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Thomas Appel „Bürgerinnen und Bürger aus unterschiedlichen Stadtteilen unserer Großgemeinde, im Alter zwischen 25 und 87 Jahren, Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen – aus unterschiedlichen Generationen, junge Menschen am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn, Mütter und Väter, Führungskräfte in verantwortlichen Positionen, Handwerker, selbständige Unternehmer, ehrenamtlich in Vereinen engagierte und lebenserfahrene Menschen. So unterschiedlich das Alter, die Interessen, die Berufe und Einstellungen sein mögen – sie alle eint eine tiefe Verbundenheit zur Stadt und den Willen mit Fleiß eine erfolgreiche Zukunft mitzugestalten.“ 

Dafür stünden in einem besonderem Maße Büdingens Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke auf Platz 4, Klaus Bräutigam (13) im Ortsbeirat Büches oder der Lorbacher Ortsvorsteher Mathias Wiegand auf Platz 11 der FWG-Liste. Wie viele andere, engagieren sie sich bereits in ehrenamtlichen Funktionen für ihre jeweiligen Ortsteile und damit auch für unsere Großgemeinde. 

Sich in dieser Form für das Gemeinwohl zu engagieren oder in Sportvereinen einzubringen, dies gelte auch für Kathrin Knaf (7), die seit vielen Jahren im Elternbeirat der städtischen Kindergärten mitarbeitet, Marcus Niederwieser (9), Steffi Lange Bielinski auf Listenplatz 17 oder eben auch Henning Nitzsche (18), der aktuelle Vorsitzende des Elternbeirates der Stadtschule Büdingen.

 

„Die ehrenamtliche Arbeit für die Menschen in Büdingen ist ein besonderes Markenzeichen unseres Angebotes an die Bürger“, sagt Thomas Appel, der selbst als 1. Vorsitzender im Handball Club Büdingen Verantwortung trägt,  und betont dabei auch, dass mit Stadtverordnetenvorsteher Reiner Marhenke auf Listenplatz 6, Mathias Mäser aus Wolf (14), FWG-Neuling Michael Herdt aus Wolferborn (15), Ulrich Imhof auf Platz 22, Christian Brand (Listenplatz 23) oder Alexander Kropatsch auf Platz 28 zahlreiche selbstständige Unternehmer ihre Qualifikationen und Erfahrungen einbringen.

Es wird keine Zusammenarbeit mit der AFD geben

„Es wird mit der AFD keine Zusammenarbeit geben!“ Mit diesen Worten reagiert die FWG Büdingen auf eine Pressemitteilung der AFD.  „Die gemeinsame ehrenamtliche Arbeit für Büdingen ist für uns eine Herzenssache und es ist unsere Grundhaltung, dass wir sie über Parteigrenzen hinweg gestalten. Für diese Überzeugungen steht unsere Wählergruppe seit vielen Jahrzehnten. Die AFD in Büdingen kann in dieser Hinsicht kein Partner sein und wir denken, dass daran auch in der AFD kein ehrliches Interesse besteht. Die persönlichen Angriffe von AFD-Funktionären gegen unseren Bürgermeister Erich Spamer (FWG) sprechen eine ganz andere Sprache. Tatsächlich handelt es sich bei dem Angebot um die üblichen parteipolitischen Taktik-Spielchen und daran möchten wir uns bewusst nicht beteiligen. Wir sind keine Profis wenn es um Parteipolitik geht und wir wollen es auch nicht sein. Unsere ganze Aufmerksamkeit gilt Büdingen. Unser Ziel ist es, die Menschen zusammenzubringen und sie durch praktische Politik und ehrenamtliche Arbeit davon zu überzeugen, in Büdingen eben keine Parteien am rechten oder linken Rand zu wählen. Dafür werben wir, dafür arbeiten wir an der Zukunft unserer Stadt. Es wurden in den vergangenen Wochen kritisiert, dass kein Aufschrei durch Büdingen geht. Ein Aufschrei darüber, dass nun auch noch die AFD in Büdingen antritt. Es ist in unseren Augen tatsächlich sehr fraglich, ob wir alles und jeden Vorgang, der uns nicht gefällt, zum Bestandteil unserer öffentlichen und medialen Empörungskultur machen sollten.

Wir nehmen diese Entwicklungen sehr ernst, aber wir glauben, manche Strategie ist kontraproduktiv. Die Bürger in unserer Stadt und in unserem Land haben gerade ganz andere Sorgen und diesen Dingen möchten wir uns zuwenden. Jeder, der sich in der AFD engagiert, tut dies aus einem bestimmten Weltbild und einer Ideologie, die wir natürlich nicht teilen. Die einzelnen AFD-Mitglieder in Büdingen wissen, dass ihre Partei demnächst durch den Verfassungsschutz beobachtet wird und jeder von ihnen kennt selbstverständlich die politischen – teilweise identitären Wertevorstellungen - vieler AFD-Parteifunktionäre.  Diese Dinge kann man nicht trennen und genau deshalb wird man AFD-Mitglied. Die AFD wird auch in Büdingen nicht die nette Wählergruppe von nebenan sein und über diesen Zustand sind wir uns alle einig. Auch wenn wir eine Arbeit für Büdingen über Parteigrenzen und Ideologien hinweg anstreben: Es gibt Grenzen, sowohl am Linken, als auch am Rechten Rand und mit beiden Rändern lehnen wir Gedankenspiele über mögliche Gespräche ab.

Ärgerlich ist in diesem Zusammenhang allerdings auch die öffentliche Stellungnahme des Grünen-Fraktionsvorsitzenden Joachim Cott.

In einer Erklärung betont er süffisant: „Man darf gespannt sein, welche „Möglichkeiten für gemeinsame Vorstöße“ von Seiten der FWG aufgeführt werden. Oder wird man sich eher als Steigbügelhalter benutzen lassen?“

 

Man darf nicht nur gespannt sein, sondern muss sich an dieser Stelle schon fragen, was diese Zeilen sollen und ob der Rest der Grünen diese Zuspitzungen mitträgt. Wir hätten uns jedenfalls eine andere Reaktion, das direkte Gespräch der Büdinger Grünen mit uns gewünscht. Leider sind es die immer gleichen parteipolitischen Mechanismen. Wir wünschen uns eine andere Form des Dialogs.

Erinnerungsort zur Deutsch-Amerikanischen Freundschaft

Büdingen ist eine Stadt, die an vielen Stellen Geschichte und Zukunft - Erinnerung und Perspektiven miteinander verbindet. Einer dieser Ort ist auch die ehemalige Armstrong-Kaserne. Mehr als 60 Jahre war sie Heimat für viele tausend Soldaten der US-Army. Mittlerweile ein Ort, der sich nach dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte im Jahr 2007 in ein attraktives Wohngebiet verwandelt.

Es entstehen neue Häuser, Wohnungen werden saniert, sehr bald wird ein neuer Kindergarten gebaut, es entstehen Einkaufsmöglichkeiten und ein Kinderspielplatz. Etwa 800 Menschen werden ihren Lebensmittelpunkt in der ehemaligen Kaserne haben. Ein neuer Ort in Büdingen, der Erinnerungen und Perspektiven - Geschichte und Zukunft unserer Stadt sehr lebendig zum Ausdruck bringt. Auch aus diesem Grund haben wir als Ortsbeirat Büdingen der Stadtverordnetenversammlung den Vorschlag gemacht, innerhalb des ehemaligen Kasernengeländes einen Erinnerungsort der Deutsch-Amerikanischen Freundschaft einzurichten.

Erste Gedanken wurden übrigens auf dieser Facebook-Seite zusammengetragen. Innerhalb des zuständigen Ausschusses sind wir mit den Planungen der Details beschäftigt. Aktuell entsteht zwischen den Wohneinheiten ein neuer Kinderspielplatz, in dessen Nachbarschaft - auf Vorschlag des Ausschusses - auch der neue Erinnerungsort entstehen soll. Ein guter Ort, denn es ist genügend Fläche vorhanden, die Menschen verschiedener Generationen werden dort zusammenkommen, sich begegnen, neue Freundschaften schließen. In die aktuellen Planungen und die Umsetzungen sind auch Künstler aus unserer Partnerstadt Tinley-Park eingebunden.

Aber machen wir eine kurze Rückblende: Als am 30. März 1945 die ersten amerikanischen Soldaten nach Büdingen kamen, war dies im Rückblick nicht der Beginn einer Besatzung. Es war nicht die Fortsetzung von Krieg und Feindschaft.

Es war der Beginn einer Partnerschaft und Freundschaft, die sich tief in unserem gesellschaftlichen Leben niedergeschlagen hat. Als sich die Amerikaner am 05. Mai 2007 verabschiedeten flossen Tränen. Vom Abzug betroffen waren 620 Soldaten und 930 Familienangehörige. Viele Büdinger Bürger und sicher auch viele ehemalige amerikanische Soldaten in den Vereinigten Staaten erinnern sich noch gerne an ihre gemeinsamen Begegnungen und Erlebnisse. Während des Deutsch-Amerikanischen Freundschaftsfestes bummelten Deutsche und Amerikaner gemeinsam über das Kasernengelände, die Büdinger Handballer konnten ihre ersten Hallensporterfahrungen in den 1950er und 1960er Jahren in der Sporthalle der Kaserne sammeln. Erinnerungen an den NCO-Club, Begegnungen, Mitgliedschaften im Schützenverein, gemeinsame Fadchingsfeiern und Hochzeiten zählten zu den engsten Verbindungen.

Büdingen war über viele Jahrzehnte Garnisonsstadt. Die Kaserne und mit ihr die amerikanischen Soldaten und ihre Angehörigen haben tiefe Spuren hinterlassen. Bereits im Dezember 1949 berichtete der Büdinger Anzeiger: "Eintausend Büdinger Kinder im Alter von 5-12 Jahren wurden im Rathaussaal durch Soldaten der amerikanischen Besatzungsmacht beschert." In den weiteren Zeilen und den Aussagen des Textes spürt man die gemeinsame Dankbarkeit. Lediglich 4 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges. Ich denke man braucht keine weiteren Worte.

In den ersten Monaten des Jahres 1945 konnte man nicht erwarten, dass aus Feinden einmal Partner und Freunde werden und doch ist es gelungen. Es liegt an uns, sich mit Wertschätzung und Würdigung dieser Freundschaften zu erinnern. Deshalb wird auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne ein lebendiger Ort der Erinnerung entstehen. Ein Ort, der auch nachfolgenden Generationen in Büdingen vermittelt, wie aus Feinden Freunde und Partner werden können.

Lebensmittelgeschäft in der Büdinger Altstadt

Sehr gefreut hat sich die FWG Büdingen über die positive Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung, auch zukünftig einen Zuschuss zur Weiterführung des Lebensmittelladens (ehemals Edeka-Rullmann) in der Büdinger Altstadt zu zahlen.

„Es ist eine der Grundlagen zur Fortführung des Marktes“, betont die Wählergemeinschaft in einer Pressemitteilung. Nachdem das Diakonische Werk bekannt gegeben hatte, den Stadtladen noch in diesem Jahr zu schließen, bestand die große Gefahr, dass der Betrieb nicht weitergeführt wird.

„Der Markt ist eine Institution in der Altstadt. Über Jahrzehnte haben die Büdinger Bürger dort eingekauft. Es war und ist stets mehr als der schnelle Gang durch die Regale. Gerade für die Älteren ist der Weg zum fußläufig erreichbaren Markt von besonderer Bedeutung. Gleiches gilt aus unserer Sicht allerdings auch für alle Familien der Büdinger Altstadt“, betont der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Thomas Appel in einer Stellungnahme. Vor diesem Hintergrund sei es wichtig gewesen, dass Bürgermeister Erich Spamer frühzeitig in die Nachfolgeverhandlungen eingebunden war. Überdies müsse man hervorheben, dass auch der Hauseigentümer einen entsprechenden Mitpreisnachlass gewährt. Diese Kombination macht nun den Weiterbetrieb unter der Regie einer sozialen Einrichtung möglich und dies sind durchaus gute Nachrichten.“

 

Innerhalb der FWG-Fraktion ist man sich einig, dass der Lebensmittelmarkt eine echte Perspektive habe. „In einem Gespräch mit dem Bürgermeister haben wir unsere Gedanken hierzu erläutert. Für die Altstadt und Büdingen wäre es eine große Chance, wenn innerhalb des Marktes - neben den üblichen Produkten - ein Schwerpunkt auf regionale Produkte gelegt werden könnte. Sozusagen ein Indoor-Wochenmarkt oder Hofladen, der regionale Landwirte, Imker und andere Anbieter vernetzt und in das Konzept einbindet. Wir wissen auch, dass bei verschiedenen Landwirten hierfür Interesse besteht und wir regen an, dass diese Ideen gemeinsam geprüft und eventuell umgesetzt werden.  Obst, Gemüse, Brot, Eier, Honig, Wurstwaren und Fleisch aus unserer Heimat und Erzeugern aus unserer Region, entspricht nach unserer Auffassung mehr als einem Trend, der zukünftig die Bürger zum Einkauf in die Büdinger Altstadt locken könnte.

Bürgermeister stellt Haushalt 2021 vor

Anlässlich der letzten Stadtverordnetenversammlung hat Bürgermeister Erich Spamer den mit dem Magistrat erarbeiteten Haushaltplan für das Jahr 2021 vorgestellt. Er betont: "Wir wollen die Weichen für die soziale , kulturelle, ökologische und wirtschaftliche Entwicklung unserer Gemeinde stellen. Der Entwurf wird nun im Haupt- und Finanzausschuss weiter beraten. Die Haushaltsrede des Bürgermeisters möchten wir an dieser Stelle veröffentlichen:

 

 

Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher, sehr geehrte Damen und Herren Stadträte und Stadtverordnete,

das Jahr 2020 wird uns wohl für immer in Erinnerung bleiben!

Die Auswirkungen der Corona Pandemie und ihren Einfluss auf nahezu alle Lebensbereiche war sicherlich für jeden von uns ein einschneidendes Erlebnis. Nicht nur, dass in diesem Jahr viele Veranstaltungen zum ersten Mal seit vielen Jahren ausfallen mussten, nein, wir mussten auch mit einem starken Einschnitt in unserem täglichen Leben, der Einschränkung von sozialen Kontakten und erheblichen wirtschaftlichen Veränderungen leben und umgehen lernen.

Was uns ebenso beschäftigt ist die Frage, wie lange uns das Virus mit all seinen Begleiterscheinungen nun noch begleiten wird.

All dies bringt natürlich auch die Herausforderung mit sich, einen Haushaltsplan für ein Jahr aufzustellen, in welchem die Folgen und damit auch finanziellen Auswirkungen der Corona Pandemie noch nicht 100 Prozent absehbar sind.

 

Mit dem Haushalt 2020 haben wir eine Punktladung erzielt und wir hoffen, dass uns dies auch mit dem Haushalt 2021 gelingt.

Weiter lesen

Spenden für Büdinger Wald - Viele Bürger machen mit

Einen Spendenaufruf unter dem Motto „ 1000 Bäume für den Büdinger Wald“ hatte die FWG Büdingen im vergangenen Jahr gestartet.  Viele Bürger, Vereine und Firmen sind dem Aufruf gefolgt, so dass mehr als 6000€ zusammen gekommen sind.

„Ihnen allen gilt unser herzlicher Dank“, freut sich Sabine Kraft-Marhenke, die die Initiative gemeinsam mit weiteren Mitgliedern der FWG betreut hat. Grund für die Initiative ist das dramatische Waldsterben, welches auch vor dem Wald der Stadt Büdingen nicht halt macht. Anlässlich eines Ortstermins konnten sich nun Bürgermeister Erich Spamer, Stadtverordnetenvorsteher Reiner Marhenke und die stv. Fraktionsvorsitzende Sabine Kraft-Marhenke, im Beisein von Regina Schulz, die bei der Stadt Büdingen für den Forst zuständig ist, ein Bild von den begonnen Wiederaufforstungen machen. Revierförster Clemens Fischer und Forstanwärter Martin Walter erläuterten die in die Wege geleiteten Aufforstungen im Büdinger Wald bei Vonhausen. Auf einer Fläche von 1,5 Hektar wurden insgesamt 6000 Lärchen,-Eichen und Kiefersetzlinge gepflanzt. Um das Anwachsen zu sichern, musste die gesamte Fläche eingezäunt werden. Wichtig sind auch die Mäharbeiten, die zweimal jährlich erfolgen müssen, um das Unkraut niedrig zu halten.

Auf Nachfrage erläuterte Clemens Fischer die Dramatik der Lage. Im Büdinger Wald müssen ca. 20 Hektar geschädigter Wald wieder aufgeforstet werden. Um diese Herkulesaufgabe zu stemmen, zieht eine Baumschule heute schon Bäumchen auf. Zusätzlich wurden in der Nähe des Freibades von Kindern gesammelte regionale Eicheln in die Erde gebracht, die ebenfalls der Wiederaufforstung zugute kommen. Die Betrachtungsweisen des Forstes ändern sich durch die Waldschäden immens, so dass Förster Clemens Fischer von einem Jahrhundertprojekt spricht.

Da ist es selbstredend, dass die bisherigen Spenden sehr gut angelegt sind. Selbstverständlich sind weitere Spenden für den Büdinger Wald immer wünschenswert.

 

#sechzehnmal #BüdingenimHerzen #diebach #vonhausen #wald #büdingen #unserzuhause

#Sechzehnmal - Unser zu Hause

Im Rahmen unserer Mitgliederversammlung haben wir den ersten Teil unseres Slogans zur Kommunalwahl 2021 vorgestellt.  Im Mittelpunkt sollen die 16 Stadtteile mit all ihrer Vielfalt stehen. Büdingen ist #Sechzehnmal unser zu Hause und diese Aussage möchten wir in den kommenden Wochen deutlich machen. Die FWG Büdingen und unsere Kandidatinnen und Kandidaten sind Teil dieser Vielfalt . Nicht unpolitisch - aber ohne Partei-Ideologie und dieser Grundsatz stellt Stadt und Dörfer in den Mittelpunkt unserer ehrenamtlichen Arbeit. #Sechzehnmal Gegenwart und Zukunft in Büdingen aktiv zu gestalten bedeutet für uns unabhängig von parteipolitischen Vorgaben aus Berlin oder Wiesbaden zu sein.  54 Bürgerinnen und Bürger kandidieren auf unserer Liste zur Wahl der Stadtverordnetenversammlung, viele weitere Mitglieder engagieren sich für ihr Dorf auf Ortsbeiratslisten. 

#Sechzehnmal (m)eine Stadt hebt zugleich die Einheit unserer Großgemeinde hervor. Klimaschutz, Wirtschaft, Arbeit, die Entwicklung als Familienstadt, Mobilität, Infrastruktur und die Sicherheit der Menschen müssen miteinander in Beziehung gebracht werden. #Sechzehnmal für die gesamte Großgemeinde und #Sechzehnmal für eine Region Oberhessen, die nach unserer Auffassung ebenfalls stärker zusammenwirken und zusammenwachsen sollte. In dieser Gemeinsamkeit liegt unsere große Stärke! Es sind die Verbindungen der Menschen, die dem Leben seinen Wert geben und Büdingen zu unserem zu Hause machen. 

Ein Team mit ganz viel Büdingen im Herzen

„Ein Team mit ganz viel Büdingen im Herzen!“  Mit diesen Worten umschreibt der stellvertretende FWG-Vorsitzende Thomas Appel die Liste der Freien Wähler zur Kommunalwahl im kommenden Jahr. Auf einer Mitgliederversammlung in der vergangenen Woche, wurde der Vorschlag des Vorstandes einstimmig beschlossen. Während der Präsentation der Kandidaten erläuterte Thomas Appel die Aufgabenstellung: „Ich hatte in den vergangenen Monaten - gemeinsam mit dem Vorstand der FWG Büdingen -  die verantwortungsvolle Aufgabe, möglichst viele kluge, kreative und engagierte Bürger für eine Kandidatur und Mitarbeit auf der Liste zur Kommunalwahl 2021 zu begeistern.“  Es sei keine Selbstverständlichkeit sich ehrenamtlich zu engagieren. Zwar könne er an dieser Stelle nur für die FWG Büdingen sprechen, aber seine große Achtung  gelte allen ehrenamtlich engagierten Bürgern und dies schließe auch ausdrücklich alle mit ein, die sich für andere Fraktionen um ein Mandat in Ortsbeiräten oder der Stadtverordnetenversammlung bewerben. „Wir betonen in besonderem Maße den Wert der Zusammenarbeit für unsere Großgemeinde und ihre 16 Stadtteile. Wer einen größeren oder kleineren Teil seiner Zeit anderen Mitmenschen widmet, wer sich in Feuerwehr, Kultur- oder Sportvereinen engagiert, der hat jeder Form unserer Wertschätzung verdient.“ Der Listenvorschlag, den man der Öffentlichkeit zur Kommunalwahl präsentiere - sei schlussendlich auch ein Ausdruck dieser Überzeugungen.

Angeführt wird der Listenvorschlag der FWG Büdingen von Bürgermeister Erich Spamer, dem aktuellen Fraktionsvorsitzenden Ulrich Majunke  auf Platz 2 und der FWG-Vorsitzenden Sabine Dönges auf Rang 3. Insgesamt umfasst der Vorschlag die Anzahl von 54 Namen. Immerhin 24 Neulinge sind darunter zu finden. Viele davon sind neu in die FWG Büdingen eingetreten. Allein sechs am Abend der Mitgliederversammlung.  „Unser Angebot ist ein Querschnitt unserer Gesellschaft“, sagt Thomas Appel „Bürgerinnen und Bürger aus unterschiedlichen Stadtteilen unserer Großgemeinde, im Alter zwischen 25 und 87 Jahren, Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen – aus unterschiedlichen Generationen, junge Menschen am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn, Mütter und Väter, Führungskräfte in verantwortlichen Positionen, Handwerker, selbständige Unternehmer, ehrenamtlich in Vereinen engagierte und lebenserfahrene Menschen. So unterschiedlich das Alter, die Interessen, die Berufe und Einstellungen sein mögen – sie alle eint eine tiefe Verbundenheit zur Stadt und den Willen mit Fleiß eine erfolgreiche Zukunft mitzugestalten.“  

Dafür stünden in einem besonderem Maße Büdingens Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke (4), Klaus Bräutigam (13) im Ortsbeirat Büches oder der Lorbacher Ortsvorsteher Mathias Wiegand (11). Wie viele andere, engagieren sie sich bereits in ehrenamtlichen Funktionen für ihre jeweiligen Ortsteile und damit auch für unsere Großgemeinde.  

Sich in dieser Form für das Gemeinwohl zu engagieren oder in Sportvereinen einzubringen, dies gelte auch für Kathrin Knaf (7), die seit vielen Jahren im Elternbeirat der städtischen Kindergärten mitarbeitet, Marcus Niederwieser (9), Steffi Lange Bielinski auf Listenplatz 17 oder eben auch Henning Nitzsche (18), der aktuelle Vorsitzende des Elternbeirates der Stadtschule Büdingen.

„Die ehrenamtliche Arbeit für die Menschen in Büdingen ist ein besonderes Markenzeichen unseres Angebotes an die Bürger“, sagt Thomas Appel und betont dabei auch, dass mit Stadtverordnetenvorsteher Reiner Marhenke auf Listenplatz 6, Mathias Mäser aus Wolf (14), FWG-Neuling Michael Herdt aus Wolferborn (15), Ulrich Imhof auf Platz 22, Christian Brand (Listenplatz 23) oder Alexander Kropatsch auf Platz 28 zahlreiche selbstständige Unternehmer ihre Qualifikationen und Erfahrungen einbringen.

„Es geht uns darum, von den guten Dingen in Büdingen zu erzählen. Den Dingen die richtig laufen, aber auch all jenen Dingen, die wir ändern oder korrigieren müssen.  Darüber wollen wir mit den Bürgerinnen und Bürgern reden und für diesen Blick wollen wir die Menschen begeistern. Gerade in den aktuellen Krisenzeiten gilt, dass die FWG Büdingen mit ihrem Personal für Verlässlichkeit, Vernunft und einer Politik aus der Mitte unserer Gesellschaft steht.

Angesprochen auf die Ziele der FWG Büdingen betonen Sabine Dönges und Thomas Appel ebenfalls: Wir sind eine unabhängige Wählergemeinschaft für unsere Großgemeinde. Am 14. März geht es um Büdingen und seine 16 Stadtteile. Das ist unser Kern und wir wollen unsere Aufmerksamkeit einer nachhaltigen, realistischen und gelingenden Politik für Büdingen widmen. Ein Engagement, welches sich ganz bewusst nicht nur auf den Moment des Wahlkampfes konzentriert. Unsere Achtsamkeit für die Bürger, unser Interesse an den wichtigen Zukunftsthemen, unsere Präsenz in den Stadtteilen –  vor allem während der vielen Vereinsveranstaltungen - ist ein Ausdruck unserer Wertschätzung für die Menschen. Nichts davon lässt sich authentisch auf einen einzelnen Wahltag oder die wenigen Monate zuvor begrenzen. Dafür steht unser Team aus 54 Namen, nach diesem Leitbild haben wir uns in den vergangenen Jahren sichtbar eingebracht und diesen Weg wollen wir fortsetzen.

 

Unsere Kandidaten zur Kommunalwahl am 14. März 2021

 

1. Erich Spamer

2. Ulrich Majunke

3. Sabine Dönges

4. Sabine Kraft-Marhenke

5. Tim Strehm

6. Reiner Marhenke

7. Kathrin Knaf

8. Thomas Appel

9. Marcus Niederwieser

10.  Christian Ulrich

11.  Mathias Wiegand

12.  Ernst Henke

13.  Klaus Bräutigam

14.  Mathias Mäser

15.  Michael Herdt

16.  Stefanie Lange Bielinski

17.  Henning Nitzsche

18.  Wilhelm Schierhorn

19.  Jörg Sebulke

20.  Maike Szuppa-Neun

21.  Kirsten Knab

22.  Ulrich Imhof

23.  Christian Brand

24.  Jeanine Kremer

25.  Steffen Tomann

26.  Niklas Gilberg

27.  Christian Franz

28.  Alexander Kropatsch

29.  Ulrich Wacker

30.  Klaus Schwarzhaupt

31.  Holger Lorenz

32.  Peggy Wolf

33.  Thomas Gilberg

34.  Peter Maschke

35.  Rudi Bornträger

36.  Dr. Thomas Dittrich

37.  Armin Gottmann

38. Wilhelm Appel

39. Ralph Masseling

40. Karl Albert Gilberg

41. Michelle Appel

42. Thomas Grunow

43. Hans Peter Griethe

44. Christine Brand

45. Juliane Appel

46. Andreas Falz

47. Markus Seitz

48. Lydia Griethe

49. Helmut Böckel

50. Gisela Kröling

51. Martin Britten

52. David Dörr

53. Beate Wagner

54. Alexandra Dörr

Bürgermeister Erich Spamer kandidiert 2021

Anlässlich der gut besuchten Versammlung zur Listenaufstellung der FWG Büdingen wurde Bürgermeister Erich Spamer mit überwältigender Mehrheit  - bei nur einer Gegenstimme -  erneut zum Kandidaten für das Bürgermeisteramt nominiert.

Die Wahl findet zwar erst am 26. September 2021 statt, dem Vorstand der FWG  Büdingen war es jedoch wichtig, bereits jetzt mit einer klaren Aussage in die anstehende Kommunalwahl zu gehen.

 

Mit Erfahrung und Weitblick

 

Dass es dem Bürgermeister um die Zukunft Büdingens geht, wurde in seiner Bewerbungsrede deutlich. Da war es naheliegend, dass er als erstes die Neustrukturierung der Stadtteilwehren in seiner Rede hervorhebt. Vier neue Gerätehäuser werden gebaut werden. Über 10 Millionen Euro werden zur Sicherstellung des Brandschutzes investiert. Die nötigen Beschlüsse sind gefasst. Die Finanzierung steht.  Mit dieser Maßnahme werde ein optimaler Schutz für die Bevölkerung aller Stadtteile erzielt. Dass Erich Spamer in der Lage ist, größere Bauten im geplanten Kostenrahmen zu halten, hat er bereits beim Bau des Feuerwehrstützpunktes in Büdingen bewiesen.

Ein weiteres Kernthema ist die Wirtschaftsförderung. Die Grundstücke des Gewerbegebietes in der Reichardsweide sind mittlerweile verkauft. Aktuell steht der Bürgermeister mit der BIMA in Verhandlungen um weitere Grundstücke in der ehemaligen Kaserne zur Ansiedlung von Firmen vorzuhalten. Die Firmen vor Ort stellen eine große Zahl an Arbeitsplätze zur Verfügung und tragen so neben ihrem Steueraufkommen auch zum attraktiven Wohnstandort Büdingens bei.

Dieser entwickelt sich auch vielversprechend. Aktuell liegen in den Stadtteilen Düdelsheim, Eckartshausen und Büdingen 3 B-Pläne zur Bearbeitung aus.

Eine große Chance sieht der Bürgermeister in der gemeinsamen Landesgartenschau. Sie stellt ein großes Potential zum Erhalt und zur Verbesserung der Infrastruktur für die Gemeinden des Altkreises Büdingen dar. 

Damit geht natürlich auch der Ausbau des Radwegenetztes einher. Einige Radwege wurden unter des Bürgermeisters Ägide schon umgesetzt. Aktuell wird der Radwegeplan für die Großgemeinde Büdingen ausgeschrieben.  Auch sind Rundwanderwege um Büdingen in der Planung.

Ganz wichtig ist der Hochwasserschutz. Hier wird eine weitere Sicherungsmaßnahme in Höhe des Amtsgerichts in Kürze gebaut.  Gemeinsam mit dem Wasserverband Nidder-Seemenbach arbeitet der Bürgermeister an der Umsetzung der notwendigen Hochwasserrückhaltemaßnahme zwischen Büdingen und Rinderbügen.

In der Amtszeit Erich Spamers wurde die Verschuldung Büdingens konsequent zurückgeführt, ohne jedoch auf notwendige Investitionen zu verzichten. Hierzu braucht es persönliche Stärke, Energie und Durchsetzungsvermögen. Eigenschaften über die Erich Spamer in einem besonderen Maße verfüge und die nach den Worten der 1. Vorsitzenden Sabine Dönges in den nächsten Jahren sehr wichtig sein werden. „Gerade im Hinblick auf die finanziellen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise brauchen wir einen erfahrenen Steuermann. Einen Bürgermeister, der mit Fleiß und Fachwissen die Geschicke unsere Kommune lenkt“, ergänzt der stellvertretende Vorsitzende Thomas Appel.

Zum Ende seiner Bewerbungsrede konnte der Bürgermeister noch verkünden, dass der Stadt aus einer Ausschüttung vom Gewerbegebiet ZWIGL 250.000€ zur Verfügung steht. Mindestens dieser Betrag soll in Form von Gutscheinen an die Bürger der Großgemeinde Büdingen ausgezahlt werden. Vorbild der gezielten Wirtschaftsförderungsmaßnahme ist das Marburger Stadtgeld.  Dort hat das Maßnahmenpaket zu spürbaren Umsatzimpulsen geführt. Kino, Einzelhandel, Restaurants und viele weitere Betriebe sollen von der Aktion profitieren. „Wir sind mitten in einer Krise von noch nie dagewesener Dimension. Das verlangt nach mutigen Lösungen von ebenso außerordentlicher Dimension, um unsere lebendige Stadt zu erhalten. Wie wichtig dafür der kleine Einzelhandel, Gastronomie und Kultur sind, erleben wir gerade erneut. Außerdem unterstützen wir damit im besonderen Maße die Büdinger Familien." 

 

An dieser Stelle möchten wir einen offenen Brief unseres Bürgermeisters veröffentlichen

 

Liebe Mitbürgerinnen! Liebe Mitbürger!

 

Viele von Ihnen blicken mit großen Sorgen und Ängsten in die Zukunft. Aus zahlreichen Gesprächen weiß ich, dass sich ein immer größeres Gefühl der Verunsicherung breit macht. Ich kann gut verstehen, wenn Eltern nicht wissen, wie es weitergeht, wenn eine Kita oder Schule schließen muss, wenn Freunde, Arbeitskollegen oder gar die Familie in Quarantäne müssen. Hinzu kommen die neuen Beschlüsse der Bundesregierung und Ministerpräsidentenkonferenz. In vielen Punkten unterstütze ich diese Entscheidungen zur Kontaktbeschränkung. Sie sind notwendig, um die Gesundheit der Menschen zu schützen.

Aber: Im Hinblick auf unsere Restaurants, die Hotels und Gaststätten hätte ich mir eine andere - eine differenziertere Entscheidung gewünscht. Ich erwarte, dass sich Bund und Länder nun mit effektiven und vor allem unbürokratischen finanziellen Hilfe den Unternehmen in der Veranstaltungsbranche, den Kulturschaffenden und Restaurantbetrieben widmen.

Dem Büdinger Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung werde ich in den kommenden Wochen städtische Unterstützungsmaßnahmen vorschlagen. Die Büdinger Bürger möchte ich bitten, ihre Einkäufe gezielt im stationären Handel zu tätigen bzw. die Abholangebote der Gastronomiebetriebe zu nutzen.

Die aktuellen Entwicklungen sind kritisch, aber gemeinsam haben wir es in der Hand, die Infektionszahlen einzudämmen. Hierfür möchte ich Sie alle um Ihre Mithilfe bitten. Büdingen hat es bislang geschafft, gut durch die Krise zu kommen. Das ist nicht zuletzt Ihnen allen zu verdanken. Der Großteil in unserer Stadt hält sich vorbildlich an die Hygieneregeln. Hierfür möchte ich mich ausdrücklich bedanken.

Ich bin zuversichtlich, dass wir auch die aktuellen Herausforderungen gemeinsam meistern werden. Dazu ist gegenseitige Rücksicht und Solidarität unabdingbar.

Achten Sie auf sich und Ihre Nächsten und bleiben Sie gesund!

 

Ihr Bürgermeister

Erich Spamer

Herbstwanderung zeigt  viele Naturschönheiten

Naturschönheiten und unbekannte Heimatgeschichte entdecken: Unter diesem Motto stand in diesem Jahr die traditionelle Herbstwanderung der FWG Büdingen. Dr. Thomas Dittrich hatte die Strecke mit verschiedenen spannenden Vorträgen und Erzählungen geplant. Darunter auch eine Besichtigung der mystischen Klosterruine Marienborn, die Bettina Gerner für die Besucher an diesem Tag öffnete. Rund 60 Teilnehmer waren der Einladung der Freien Wähler am vergangenen Wochenende gefolgt. Im Mittelpunkt der Wanderung standen das erwähnte Hofgut Marienborn, der Ort Eckartshausen und der Wanderweg über die Hohen Straße zum Herrnhaag. Besondere Aufmerksamkeit widmete man – gemeinsam mit Lothar Keil - auch dem Geotop bei Eckartshausen. Der Büdinger Ehrenbürger hatte auf Landkarten aus der Kaiserzeit schon vor einigen Jahren mehrere kleine Striche an dieser Stelle entdeckt. Ein Hinweis dafür, dass dort ein Steinbruch gewesen sein musste. Versteckt hinter Brombeerhecken und Gebüsch fand er schließlich im Jahr 2012, was er vermutet hatte.   Mehr als zwei Jahre verbrachte er nach seiner Entdeckung damit, die Felsformationen gemeinsam mit Helfern freizulegen.  Erde und Lehm mussten entfernt werden, um das Geotop in seiner gesamten Struktur sichtbar zu machen. Die Naturereignisse, der Wandel und die Vergänglichkeit vieler Jahr-Millionen werden dem Besucher an diesem Ort vor Augen geführt und die Wandergruppe war von der imposanten Felsformation sichtlich beeindruckt.

Richtig begeistert war Lothar Keil vom gepflegten Gesamteindruck des Geotops. In seiner kurzen Ansprache an die Wandergruppe, bedankte er sich gerührt bei Revierförster Uli Imhof, seinen Mitarbeitern und besonders beim Eigentümer des Waldes, Johann Georg zu Ysenburg und Büdingen, für die Pflegearbeiten in diesem Geotop. Die Inwertsetzung und Pflege der Felsformation ist eine Daueraufgabe. Brombeerhecken und Sträucher müssen fortwährend zurückgeschnitten werden. Nur auf diese Weise könne die Bedeutung des Geotops sichtbar gemacht werden.

Im Gespräch erläutert er zudem, dass sich in diesem Geotop zwei übereinander geschichtete Lavaströme dokumentierten lassen. Die unterschiedlichen Gesteinsformen, die Ausgasungserscheinungen des ersten Lavastroms und der darüber liegende zweite Lavastrom sind gut erkennbar. Basaltformen, die insbesondere in Eckartshausen am Pfarrhaus oder anderen Stellen verbaut wurden.  Anlässlich der aktuellen Führung wies Lothar Keil zudem auf eine weitere Besonderheit im Eckartshäuser Geotop hin. An einigen Stellen des Geotops ist eine einzigartige Oberflächenstruktur erkennbar. Fachleute nennen diese Strukturen „Stricklava“.  Die Oberfläche ist wie ein Strickmuster aufgebaut. Die dünnflüssige Lava fliest ineinander und es entsteht ein Strickmuster. Man kann es auch mit einer zusammengeschobenen Tischdecke vergleichen. In Eckartshausen findet man diese besondere Form gleich an mehreren Stellen.  

 

„Lothar Keil schärft die Wahrnehmung seiner Zuhörer und er schafft es, der Erdgeschichte eine spannende und verständliche Sprache zu verleihen. Seine Arbeit und seine Begeisterung sind ein Geschenk für unsere Stadt und unser Besuch zeigte einmal mehr, welche besonderen geologischen Schätze wir im Büdinger Land mit den Geotopen in Diebach, Düdelsheim, Michelau, Eckartshausen und Büdingen haben“, bedankte sich FWG-Vorsitzende Sabine Dönges für die Ausführungen. Mit einem sonnigen Blick zurück in das Tal nach Eckartshausen folgten die Wanderer im zweiten Teil der Strecke dem Weg der Hohen Straße zum Herrnhaag, wo man schließlich im Brunnenhaus und auf der Wiese vor der Lichtenburg die Wanderung ausklingen ließ. 

Herbstwanderung durch unsere Heimat

Die ROUTE VoM HOFGUT Marienborn über Eckartshausen zur Hohen Straße und Herrnhaag

Zu ihrer traditionellen Herbstwanderung lädt die FWG Büdingen am Sonntag, 11. Oktober 2020 ein.

Der Treffpunkt ist an der Staatsdomäne Marienborn bei Eckartshausen um 9.45 Uhr. In diesem Jahr steht die Hohe Straße/Reffenstraße im Mittelpunkt.  Der Routenverlauf führt uns über Eckartshausen zum Herrnhaag und findet unter der fachkundigen Leitung von Dr. Thomas Dittrich statt.

 

Für die ca. 3stündige Tour sind festes Schuhwerk und gute Laune mitzubringen. Die Strecke ist für jedermann geeignet und auch mit geländegängigen Kinderwagen befahrbar. Wir wandern bei jedem Wetter. Am Geotop in Eckartshausen erhalten wir interessante Informationen von unserem Ehrenbürger Lothar Keil.

 

 

Die Möglichkeit zur Einkehr und einem lecken Imbiss nutzen wir im Wirtshaus „Zur Quelle“ in Eckartshausen.

Die Hohe Straße war eine Teilstrecke in einem ganz Europa überziehenden Straßennetz, z. B. der historischen Via Regia von Kiew nach Santiago de Compostela. Die heutige Regionalparkroute folgt weitgehend dem alten Verlauf der Hohen Straße. Sie beginnt derzeit bei Bergen-Enkheim und endet jetzt bei Büdingen.

Unsere schöne Wanderung endet auf dem Herrnhaag. Kinder sind wie immer herzlich willkommen. Die FWG Büdingen freut sich auf zahlreiche Teilnehmer. Ein Busshuttle steht zur Verfügung.

Anmeldungen zur Wanderung sind auf Grund der einschlägigen Verordnungen in Zusammenhang mit Covid-19 sowie für den Shuttle-Service sind unbedingt per e-mail an die Vorsitzende Sabine Dönges post@fwg-buedingen.de erforderlich.

 

 

Neue Spielgeräte für den Spielplatz Thiergartenstraße

Für den Spielplatz in der Thiergartenstraße soll es neue Spielgeräte geben. Die Stadtverordnetenfraktion der FWG wird zu den Haushaltsberatungen in den kommenden Wochen eine entsprechende Mittelanmeldung vornehmen. Gleichzeitig gibt es aus der Fraktion viel Lob für den Büdinger Ortsbeirat. Das Gremium hatte in seiner letzten Sitzung einstimmig die Anschaffung eines Spielturmes mit Rutsche beschlossen. Die Umsetzung der Maßnahme soll möglichst kurzfristig erfolgen. Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke hat sich hierzu bereits mit der Fachabteilung der Verwaltung in Verbindung gesetzt. Darüber hinaus möchte die FWG-Fraktion eine weitere Modernisierung des Spielplatzes vorantreiben. „Es ist ersichtlich, dass der Spielplatz in der Thiergartenstraße eine Erneuerung und Ergänzung der Spielgeräte dringend nötig hat“, erläutert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Marcus Niederwieser. Im Rahmen einer Ortsbegehung konnte man sich davon ein Bild machen. Der Spielplatz sollte nach diesen Vorstellungen zusätzlich um einen Sandkasten, eine Kleinkinder-Schaukel und eine neue Wippe ergänzt werden. Gleich nebenan befindet sich der Kindergarten Weiherwiesen und es biete sich an, diese Spielfläche attraktiver zu gestalten. Weitere Ideen oder Anregungen zu den Spielplätzen oder anderen Themen in der Großgemeinde Büdingen nimmt die FWG gerne unter der email-Adresse:  post@fwg-buedingen.de  entgegen

Ein großes Dankeschön und ein Ausblick

An diesem Wochenende endet die diesjährige Freibad-Saison. Es gab einen verspäteten Start, Besucher-Beschränkungen und Maskenpflicht. Hinzu kamen das Schwimmen im Kreis, Unterbrechungen der Öffnungszeiten und Online Buchungen – die Saison 2020 wird vielen Besuchern in Erinnerung bleiben. „Keine Frage, es war eine außergewöhnliche Bade-Saison, die allen Verantwortlichen große Anstrengungen, kreative Ideen und Wege abverlangt hat. Die Corona-Pandemie hat auch in Sachen Freibad gezeigt, was wir vermissen würden, hätten wir diese wunderbare Einrichtung nicht“, betont der FWG-Fraktionsvorsitzende Ulrich Majunke in einer Pressemitteilung. „Glücklicherweise konnte das Freibad - wenn auch etwas verspätet - unter besonderen Hygienevorschriften genutzt werden.

Weiter Lesen

Parkraum in der Büdinger Altstadt

Die Altstadt ist der zentrale Anlaufpunkt in Büdingen. Der historische Stadtkern und sein Ambiente locken immer mehr Besucher und Touristen zwischen die Stadtmauern der ehemaligen Kreisstadt.  Viele freuen sich über diese Entwicklung, denn in den letzten Jahren konnten durch die Sanierung der mittelalterlichen Festungsanlagen und Gebäude, die touristische Aufwertung, neue Veranstaltungskonzepte und attraktive Restaurantbetriebe maßgebliche Akzente gesetzt werden. Dieser Trend wird sich nach Auffassung der FWG Büdingen weiter fortsetzen und intensivieren. 

Weiter Lesen

Stadtradeln

 

Das Stadtradeln des Wetteraukreises startet am 20. September 2020 - und die FWG Büdingen ist dabei! Treffpunkt Marktplatz in Büdingen am 20. September, 11 Uhr. Im Zuge des Kreistagsbeschlusses, wonach der Wetteraukreis Radregion werden soll, findet in diesem Jahr erstmals ein kreisweites STADTRADELN statt. Vom 20. September bis zum 11. Oktober sind die Wetterauerinnen und Wetterauer aufgerufen, möglichst viele Wege mit dem Rad zurückzulegen und so CO2 einzusparen.

 

STADTRADELN ist eine Kampagne des „Klimabündnisses“, des größten Netzwerkes von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas. Beim Stadtradeln geht es darum, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger über einen festgelegten Zeitraum so viele Kilometer wie möglich mit dem Rad zurücklegen und damit CO2 einsparen. Nahmen in der Vergangenheit bereits einige Kommunen im Wetteraukreis daran teil, geht die Kreisverwaltung mit dem gesamten Kreisgebiet in diesem Jahr erstmals mit einer eigenen Veranstaltung an den Start.

 

Mitmachen können bei dieser Aktion alle, die im Wetteraukreis wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen.

Auch wir als FWG Büdingen, unsere Freunde, Familien und Unterstützer sind mit einem eigenen Team vertreten.

Relevant für die Aktion sind sämtliche Fahrrad- oder auch E-Bike-Kilometer im Wertungszeitraum - d.h. es zählen z.B. die Fahrt von und zur Arbeit, für Besorgungen, in der Freizeit, Urlaub oder aus rein sportlichen Gründen, aber auch die Kilometer mit dem Dienstfahrrad usw.! Melden Sie online über https://www.stadtradeln.de/wetteraukreis an und treten unserem Team bei. Auf dieser Internetseite gibt es ansonsten auch weitere Informationen zur Aktion. Zusätzlich gibt es eine "Appkürzung": Über die STADTRADELN-App, welche für Android- und iOS-Systeme verfügbar ist, können die Kilometer gutgeschrieben werden. Entweder händisch (ein Einloggen über das Internet ist dann nicht mehr notwendig) oder via GPS-Funktion, mit der die exakte Route aufgeführt und die zurückgelegten Kilometer direkt berechnet werden. Es erfolgt kein "Leistungsranking" der Teilnehmer! Falls Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an: post@fwg-buedingen.de

 

Bürgermeister äußert sich zu aktuellen Themen

Die Vorstadtsanierung und Verkehrberuhigung in der Altstadt, nächtliche Lärmbelästigung, die Situation des Handels nach dem Lock-Down und viele weitere Themen - auf der Facebook-Seite "Büdingen Erleben" wurde in dieser Woche ein Interview mit Bürgermeister Erich Spamer veröffentlicht. Es behandelt einige aktuelle Büdinger Schlagzeilen der letzten Wochen.

Weiter lesen

Aktionstag Landesgartenschau

Anlässlich des Aktionstages zur Bewerbung für die 1. interkommuale Landesgartenschau 2027 fand auch in Büdingen ein Bürgerspaziergang statt. Bekanntlich bewerben sich mit Büdingen, Echzell, Gedern, Glauburg , Hirzenhain, Kefenrod, Limeshain, Nidda, Ortenberg, Ranstadt und Schotten 11 Kommunen aus Oberhessen. Dabei sollen gemeinsam die jeweiligen Potenziale weiterentwickelt werden, um so die Chancen der Region für die Zukunft zu stärken. Landesgartenschauen sind heutzutage keine Blümchenschauen mehr, sondern sind ein Motor für Stadtentwicklung, Ökologie und Wirtschaft.  Beginnend am Seemenbach wurden die interessierten Bürger von Bürgermeister Erich Spamer, 1. Stadträtin Henrike Strauch und Marilen Heinzmann vom Büro Planstatt Senner umfassend informiert. Der Rundgang endete auf dem großen Bollwerk. Das mächtige Gebäude ist für seine phantastische Aussicht bekannt. Dort hatten die Bürger die Gelegenheit, Ideen und Anregungen im Rahmen der Bürgerbeteiligung zur Landesgartenschau vorzutragen, die dann in eine Machbarkeitsstudie münden. Weitere Vorschläge können gerne auf der Homepage vom Verein Oberhessen unter www.oberhessen.de getätigt werden.

Neuer Spielplatz

 

Büdingen bekommt im Baugebiet der ehemaligen Kaserne einen neuen Spielplatz. Gemeinsam mit Bürgermeister Erich Spamer und Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke besichtigte die FWG-Fraktion in der vergangenen Woche das vorgesehene Areal.

Erste Arbeiten mit den notwendigen Bodenmodellierungen wurden auf der vorgesehenen Fläche bereits begonnen. In dem Quartier wird zwischen den sanierten Wohneinheiten ein freundlicher, heller und einladender Freiraum entstehen, der nicht nur Spielplatz für Kinder, sondern zukünftig auch Treffpunkt für Familien des großen Neubaugebietes sein soll.  

 

Bürgermeister Erich Spamer hob während des Ortstermins hervor, dass die Finanzierung des Spielplatzes vollumfänglich durch Revikon, den Investor der Kasernen-Konversion übernommen wird. „Es war mir sehr wichtig, dass wir in diesem Neubaugebiet einen Kinderspielplatz errichtet bekommen. Aus diesem Grund habe ich schon vor einigen Monaten das Gespräch mit dem Investor gesucht. Toll finde ich auch, dass sich der Kinder- und Jugendbeirat an der Auswahl der Spielgeräte beteiligt hat“, erläutert der Büdinger Bürgermeister einen Teil seiner Ziele für das neue Wohnquartier in der Kernstadt.  

Der Spielplatz erhält mehrere Spielbereiche für kleinere und größere Kinder, sowie Bereiche mit altersübergreifenden Spielangeboten. Geplant sind aktuell ein Sandkasten, ein Klettergerüst mit Rutsche, Nestschaukel, Wippen, Spielhäuser und eine Schaukel für größere Kinder. Ein vorhandener Walnuss-Baum und Sitzgelegenheiten werden in die Fläche integriert.

Sichtlich zufrieden äußerte sich während des Termins auch Ortsvorsteherin Sabine Kraft Marhenke: „Büdingen ist eine gefragte Wohnadresse, vor allem auch für Familien mit Kindern, die Stadt wächst und ich bin mir sicher, dass mit dem neuen Spielplatz die Lebensqualität für Familien in Büdingen und insbesondere in diesem Neubaugebiet weiter gesteigert wird.“ 

Firmensitz nach Büdingen

Das Club-Sterben ist ein sich abzeichnender Trend im Rhein-Main-Gebiet. Der Culture Club in Hanau hat seine Pforten bereits geschlossen und auch die Musik Kneipe „Lorbass“ in Gelnhausen schließt am 12. September für immer ihre Türen. Die Corona-Pandemie beschleunigt diesen Trend, aber diese negativen Entwicklungen könnten sich auch als mögliche Chancen für andere Standorte erweisen. In Büdingen existiert seit Jahrzehnten kein dauerhafter Veranstaltungsort für Kultur- und Musikveranstaltungen. 

Weiter lesen

Schutzmann vor Ort

Ende August wurde mit Christian Gerhardt der neue Schutzmann vor Ort für die Großgemeinde Büdingen vorgestellt.

„Keine Frage! Ein weiterer wichtiger Schritt für mehr Sicherheit in unserer Kommune und eine hervorragende Ergänzung für die engagierte Arbeit der Büdinger Polizeibeamten“, bringt der FWG-Fraktionsvorsitzende Ulrich Majunke seine Freude über die Stellenbesetzung zum Ausdruck. 

 

Bereits zu Beginn der laufenden Legislaturperiode hatte die FWG-Fraktion einen Antrag in der Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Magistrat und Verwaltung sollten sich für eine entsprechende Stellenbesetzung in Büdingen einsetzen. Der Antrag wurde zunächst durch eine Parlamentsmehrheit abgelehnt. Im Rahmen des „Kompass-Programms“ hat es nun doch noch geklappt.

Weiter lesen

 

Impressionen des Aktionstages

Straßensanierung Vorstadt

Gemeinsam mit der CDU hatten wir einen Eil-Antrag zur Verschiebung der dort gepanten Straßensanierung eingereicht. Die Gründe für den kurzfristigen Entschluss zur Antragstellung und die Zielrichtung des Antrages sind vielfältig. 

Weiter lesen 


Herrnhaag Besichtigung

Mitglieder und Freunde der FWG Büdingen haben gemeinsam mit Bürgermeister Erich Spamer und Stadtverordnetenvorsteher Reiner Marhenke den Herrnhaag besichtigt. „Wir haben den Herrnhaag ganz bewusst als Auftakt einer ganzen Reihe von Ortsterminen ausgewählt“, erläutert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Thomas Appel.

„Selbst vor scheinbar unlösbaren Aufgaben duckt sich hier keiner weg."

Weiter lesen

Impressionen


Pflege des Wilden Stein

Seit Jahrhunderten blicken die Büdinger zu den Basalt-Felsen oberhalb ihrer Stadt. Der Wilde Stein ist ein mystischer Ort, ein beliebtes Ausflugsziel und man hat von dort einen beeindruckenden Panorama-Blick über die Büdinger Altstadt und das sich öffnende Seemenbachtal.

Die Freien Wähler haben sich kürzlich gemeinsam mit Ehrenbürger Lothar Keil und Stadtverordnetenvorsteher Reiner Marhenke der Pflege der Felsenformation gewidmet.   

Weiter lesen

 

 

Sicherheit auf dem Schulweg

Die Sommerferien sind fast beendet und am Montag geht die Schule wieder los. Ab Dienstag werden dann auch viele Schulanfänger erstmals den Weg zur Schule gehen. Die FWG-Mitglieder des Ortsbeirates Büdingen haben sich aus diesem Grund in den vergangenen Tagen verschiedene Gefahrenpunkte im Stadtgebiet angeschaut.

Weiter lesen


Aktueller Antrag zur Stadtverordnetenversammlung

„Änderung des Bebauungsplanes Nr. 19 Reichardsweide“ 

 

Die Stadtverordnetenversammlung beschließt:

 

1.    Der Bebauungsplan Nr. 19 Reichardsweide wird in den

planungsrechtlichen Festsetzungen zu Punkt 1.1 ergänzt bzw. nach Prüfung geändert.

„Gemäß § 1 Abs. 6 BauNVO sind die nach § 8 Abs. 3 Nr. 3 BauNVO ausnahmsweise zulässigen Vergnügungsstätten nicht zulässig. Ausgenommen von dieser Regelung sind Anlagen für kulturelle Zwecke zur Ausrichtung von Musikveranstaltungen, Theater- und Comedyveranstaltungen.“

 

2.    Die unter 1.2. der planungsrechtlichen Festsetzungen genannten Maximalwerte von 55 dB(A) bei Tag und 40 dB(A) bei Nacht sind bei der Einrichtung einer kulturellen Anlage zur Ausrichtung von Musikveranstaltung durch ein Lärmgutachten im Vorfeld der Baugenehmigung zu bestätigen.

 

Begründung:

 

Ein erfolgreiches mittelständisches Unternehmen aus den Bereichen Transporte, Logistik, Umzüge, Fahrer-Service und der Veranstaltungsbranche plant derzeit die Verlagerung seines Firmensitzes nach Büdingen. Der zukünftige Standort des Unternehmens soll sich im Gebiet des o.g. Bebauungsplanes Nr. 19 Reichardsweide befinden. Aktuell beschäftigt das Unternehmen ca. 15 Mitarbeiter. Ziel der Maßnahme ist es, die unterschiedlichen Bereiche des Unternehmens an einem Standort zu konzentrieren.

Parallel zu diesen Planungen beabsichtigt das Unternehmen die Umsetzung einer hochwertigen kulturellen Einrichtung zur Ausrichtung von Musik-, Theater und Comedyveranstaltungen. Dieser Umbau soll in einem Teil der vorhandenen Gebäude auf dem Firmengelände durchgeführt werden und ist ebenfalls zentraler Bestandteil zur Konzentrierung aller Unternehmensteile in Büdingen.

Der vorliegende Antrag zielt darauf ab, die Verlagerung des Betriebes nach Büdingen - zur Konzentration aller Unternehmensteile an einem Standort -planungsrechtlich zu ermöglichen.

Aus unserer Sicht können im Rahmen einer Unternehmensverlagerung nach Büdingen, verschiedene städtebauliche, wirtschafts- und kulturfördernde Synergieeffekte für unsere Stadt umgesetzt bzw. erzielt werden. Abgesehen von der sicherlich vordergründig wichtigen Standortverlagerung, betrifft dies auch die Möglichkeit zur Einrichtung eines möglichen Existenzgründerzentrums auf dem Gelände des Unternehmens. In einer noch zu beschließenden Machbarkeitsstudie sollten Bedarf, Fördermöglichkeiten und Umsetzung sogenannter CoWorking-Spaces und Räumlichkeiten für Existenzgründer auf dem Firmengelände geprüft werden.  Zugleich eröffnet sich für die Stadt Büdingen mit der Umsetzung einer kulturellen Einrichtung die Möglichkeit, einen städtebaulich kanalisierenden Einfluss auf das „Nachtleben“ in Büdingen zu nehmen. Der vorhandene Bedarf wird aktuell ausnahmslos in der Büdinger Altstadt erfüllt. Ein Anlaufpunkt - außerhalb der Altstadt - der als Location auch nach 23.00 Uhr oder 24.00 Uhr regelmäßig den überwiegend jungen Menschen zur Verfügung steht, existiert nicht, sollte jedoch nach unserer Auffassung wichtiger Bestandteil eines wachsenden Mittelzentrums sein.

Mit einer Direktüberweisung in den Bau- und Planungsausschuss sind wir einverstanden.

 

 

Es geht nicht um Einzelinteressen - es geht um eine ganze Region

Die FWG Büdingen konkretisiert und erläutert in einer Pressemitteilung nochmals ihre Anregungen zur Standortsicherung der Büdinger Berufsschule. „Wir freuen uns, dass Landrat Jan Weckler so ausführlich auf unsere Kritik reagiert hat. Allerdings wäre es wünschenswert gewesen, dass dies nicht erst als Reaktion auf unsere Anmerkungen geschieht.  „Im Bericht des Magistrates an die Büdinger Stadtverordnetenversammlung heißt es:  Die Anregung einer Gesprächsrunde wurde seitens des Wetteraukreises abgelehnt. Über die Entwicklung der Schulen spricht der Wetteraukreis mit dem Schulamt oder den Landesbehörden, allerdings nicht mit jeder Kommune, die Berufsschulstandort ist.  Auf Grundlage dieses vorliegenden Berichtes, ist unsere Kritik in jeder Form angebracht und für die Verwunderungen des Landrates Jan Weckler möchten wir keinerlei Verantwortung übernehmen. Denn: Sollten die Aussagen im vorliegenden Bericht stimmen, waren diese in jeder Form unangebracht. Dass sich der Landrat in einer Presseerklärung nun in einer anderen Form äußert und seine Gesprächsbereitschaft signalisiert, ist natürlich zu begrüßen. Deshalb möchten wir unseren Gedankengang nochmals aufgreifen und empfehlen dem Büdinger Magistrat eigenständige Gespräche zur Standortsicherung und Entwicklung der Büdinger Berufsschule zu initiieren. Diese sollten auch den Schulträger und die nun geäußerte Gesprächsbereitschaft des Landrates einbeziehen. Gespräche ohne den Schulträger - dies deutet auch Landrat Jan Weckler sehr deutlich an - sind aus unserer Sicht wenig zielführend.  Gemeinsam mit den umliegenden Kommunen, der Schulleitung der Berufsschule Büdingen, der IHK, der Handwerkskammer, Wirtschaftsförderung Wetterau, den Gewerbevereinen der umliegenden Kommunen und vielen weiteren Akteuren könne so gezielt an einer Fortentwicklung der Berufsschulstandorte im ehemaligen Landkreis Büdingen gearbeitet werden. Allen muss daran gelegen sein, bessere Rahmenbedingungen für Lehrer, Schüler und die Zukunft der Berufsschulstandorte zu schaffen. Wie lange es braucht, bis sich im Hinblick auf neue Fachklassen etwas tut, zeigt gerade der Bereich der Lagerlogistik-Berufe. Über viele Jahre mussten Auszubildende in den Berufen des Fachlageristen oder der Fachkräfte für Lagerlogistik nach Gießen oder Usingen in die Berufsschulen fahren.  Neue Ideen und Möglichkeiten müssen deshalb frühzeitig aufgegriffen werden. Eine wohnortnahe Beschulung ist ein wichtiger Faktor für die Attraktivität eines Ausbildungsberufes. Dies gilt insbesondere in Berufen, für die auch zukünftig eine große Anzahl von Fachkräften ausgebildet werden müssen. Als ein Beispiel möchten wir den Beruf der Erzieherinnen und Erzieher nennen. In fast allen Kommunen des Wetteraukreises wird händeringend nach Fachkräften in den Erziehungsberufen gesucht. Der Wetteraukreis als Schulträger und die Kommunen des ehemaligen Landkreises Büdingen könnten gemeinsam eine Ausbildungsoffensive für den Erzieherberuf starten. Eine solche Kooperation würde viele Vorteile bringen und könnte als neuen bzw. zweiten Schulstandort des Wetteraukreises die Berufsschule in Büdingen vorsehen. Uns schwebt in Büdingen der Aufbau eines praxisintegrierten Ausbildungsganges vor.  Die dreijährige Ausbildung endet mit dem Abschluss Staatlich anerkannte Erzieherin oder Erzieher.  Diese Möglichkeit sind neu und sehr attraktiv, denn entgegen der vollschulischen Ausbildung erhalten die angehenden Erzieherinnen sofort eine Ausbildungsvergütung. Dies ist nur ein mögliches Beispiel.  Gerade durch die Verlagerung einiger Berufszweige nach Friedberg/Bad Nauheim entstehen deutlich längere teilweise unzumutbare Anfahrtswege. Hinzu kommt der mangelhafte ÖPNV nach Friedberg.  Nicht nur in den sozialen Berufen entscheiden sich viele Auszubildende eher für den nahen Main-Kinzig Kreis. Mit dem Nachteil, dass sich fertige und gut ausgebildete junge Menschen eher dort oder ins  Rhein-Main-Gebiet orientieren. Uns geht es nicht um Einzelinteressen. Es geht uns um eine ganze Region, die sehr offensichtlich und nicht nur gefühlt, gegenüber Westkreis-Interessen in vielen Themenfeldern Benachteiligungen erfährt. Diese Punkte müssen immer wieder herausgearbeitet werden und die politisch Verantwortlichen im Friedberger Kreishaus zu einem stärkeren Engagement für die Region der Kommunen Gedern, Ortenberg, Glauberg, Büdingen, Altenstadt, Limeshain, Hirzenhain oder Kefenrod angeleitet werden. 

Eine der größten Ungerechtigkeiten wurde beseitigt

„Die Abschaffung der Straßenbeiträge in Büdingen gehört für uns zu den wichtigsten Entscheidungen der laufenden Legislaturperiode. Dieser Grundsatzbeschluss steht am Anfang eines notwendigen Verfahrens. Seit vielen Jahren setzt sich die FWG Büdingen für eine Neuregelung der Finanzierung bei Straßensanierungen ein. Insofern ist der Beschluss zur Aufhebung der bisher gültigen Straßenbeitragssatzung ein großer Erfolg. Kommunale Straßen sind öffentliche Güter, die von allen und aus den laufenden Einnahmen bezahlt werden müssen. Diesem Grundsatz ist auch die Büdinger Stadtverordnetenversammlung gefolgt und hat eine der größten Ungerechtigkeit für die Bürger in den letzten Jahrzehnten beseitigt. Alle Finanzierungsmodelle, die nun zur Gegenfinanzierung folgen - werden für die Büdinger Bürger solidarischer und vor allem sozial verträglicher sein und in dieser Überzeugung haben wir unsere Anfrage zur Umsetzung der grundhaften Straßensanierungen formuliert. Die Anfrage hatte das Ziel, Varianten zur Straßensanierung aus fachlicher Sicht zu beleuchten und besser einschätzen können.  Wo und in welcher Form können Büdinger Straßen nach dem Modell der Kommune Rednitzhembach saniert werden? Welche investiven Finanzmittel müssen für die grundhafte Erneuerung durchschnittlich aufgewendet werden?

 

Aus unserer Sicht müssen diese technischen Bewertungen und Finanzierungsmodelle in den Beratungen nun im Vordergrund stehen. Der Bürgermeister hat unsere Anfrage, begleitet durch die fachliche Beratung des Bauamtes – qualifiziert und umfassend beantwortet.  Leider hat sich die anschließende Diskussion – angeführt von den Büdinger Grünen – zu einer Generalabrechnung über den Grundsatzbeschluss entwickelt. Man muss an dieser Stelle betonen: Gegen die Abschaffung und damit für eine Beibehaltung der alten Regelung haben die beiden Fraktionsmitglieder der Grünen gestimmt, die nun wiederholt auf eine fehlende Gegenfinanzierung hinweisen und eine mögliche Erhöhung der Grundsteuer kritisieren. Die Wirklichkeit hat aber doch gezeigt, dass wir in den vergangenen 10 bis 20 Jahren kaum Straßen in der Großgemeinde grundhaft saniert haben. Defacto gab es hierzu nie eine vertretbare Finanzierung.  In der wiederholten Kritik zeigt sich für uns vor allem eines: In den Reihen der Büdinger Grünen hat man die existenzbedrohenden und überzogenen Einmalzahlungen für die Bürger offensichtlich immer noch nicht verstanden. Hinzu kommt: Landauf und landab diskutieren die Gemeindeparlamente die Abschaffung der Straßenbeiträge, während im hessischen Landtag eben jene Grüne eine bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen über einen Investitionsausgleich für Straßensanierungen gemeinsam mit der CDU verhindern. Die Lösung der Grünen lautet offensichtlich weiterhin Straßenbeiträge zu kassieren Wir werden in Büdingen diese offensichtlichen Ungerechtigkeiten nicht mehr länger kommentarlos ignorieren.  Die Landesregierung steht für uns in der Pflicht, die Erhebung von Straßenbeiträgen aus dem Kommunalabgabengesetz zu streichen. Wir fordern eine Gegenfinanzierung der investiven Straßensanierungen über Investitionspauschalen aus originären Landesmitteln und nicht über den Kommunalen Finanzausgleich. Dafür sollten sich die Büdinger Grünen bei ihren Parteifreunden in Wiesbaden einsetzen, statt sich vorwurfsvoll auf eine mögliche Grundsteuererhöhung in Büdingen zu stürzen. Die aktuellen Zahlen des hessischen Finanzministeriums zeigen, dass im Landeshaushalt ausreichende Finanzmittel vorhanden sind. Allerdings fehlt der politische Wille dieses Geld den Kommunen für Straßensanierungen zur Verfügung zu stellen. “ In den letzten Monaten und Jahren mussten viele Kommunen die Grundsteuer zum Teil erheblich erhöhen, um die eigenen Haushalte auszugleichen. Landauf und landab heißt das Motto vieler Kommunen sparen, verzichten und verschieben, während auch der Bund trotz der schwachen Konjunktur im vergangenen Jahr einen zweistelligen Milliardenüberschuss erzielen konnte. Die Steuererhöhungen vollzogen und vollziehen sich dabei ganz unabhängig von den Straßenbeiträgen. Nicht wenige Kommunen erhöhen die Hebesätze zur Grundsteuer trotz weiterhin vorhandener Straßenbeiträge. Die größten finanziellen Herausforderungen der Kommunen begründen sich auf einem erheblichen Investitionsstau im Bereich der Infrastruktur, den immer weiter steigenden Kosten im Bereich der Kinderbetreuung und immer neuen Aufgaben, die durch Bund und Land an die Kommunen abgetreten werden. Hier liegt der Hebel und wir erwarten, dass sich Bund und Land endlich stärker ihren Kommunen zuwenden. Es wird Aufgabe der Kommunalpolitiker von CDU, SPD, Grüne und FDP sein – auch gegenüber Parteifreunden – in Kreis, Land und Bund endlich klare Kante zu zeigen. 

Gesprächsergebnis ist eine Enttäuschung

Im vergangenen Sommer hatte sich die Büdinger FWG-Fraktion mit verschiedenen Vorschlägen für den Erhalt und die Fortentwicklung der Berufsschule in Büdingen eingesetzt. Als Teil eines Antrages wurden die Vorschläge durch die Büdinger Stadtverordnetenversammlung mit großer Mehrheit beschlossen. Kern des Antrages war es, regelmäßige Vernetzungsgespräche zwischen Kommune, Wetteraukreis, der Schulleitung, der IHK, Handwerkskammer und den verschiedenen Innungen zu führen.

In der jüngsten Stadtverordnetenversammlung berichtete der Magistrat von einem Gespräch der Büdinger Verwaltungsspitze mit Landrat Jan Weckler.

"Die Ergebnisse dieses Berichtes und die Gespräche mit dem Wetteraukreis sind für uns in allen Punkten mehr als ernüchternd", betont die FWG Büdingen in einer Pressemitteilung. Es sei an keiner Stelle eine wirkliche Kooperationsbereitschaft des Wetteraukreises mit der Stadt Büdingen erkennbar. Ziel der gemeinsamen Gespräche sollte es sein, denkbare Entwicklungspotenziale, eine mögliche Erweiterung des Bildungsangebotes, Herausforderungen zur nachhaltigen Standortsicherung der Schule und der beruflichen Bildung in der Region Büdingen frühzeitig zu erkennen. Der vorliegende Bericht erläuterte, dass die Anregung einer Gesprächsrunde durch den Wetteraukreis abgelehnt wurde. Der Wetteraukreis spreche mit dem Schulamt oder den Behörden des Landes, aber nicht mit den einzelnen Kommunen eines Berufsschulstandortes über die Entwicklung der Schulen, sowie die Bildungsangebote, heißt es im Bericht des Magistrates an die Büdinger Stadtverordnetenversammlung.

"Deutlicher kann man aus unserer Sicht den Stellenwert der Kommunen, aber letztendlich auch die Bedeutung der Unternehmen in der Region nicht zum Ausdruck bringen. Im Hinblick auf die Fachkräftesicherung, die beschäftigungs- und bildungspolitische Regionalentwicklung ist die Büdinger Berufsschule ein zentraler Baustein der lokalen Wirtschaftsförderung. Vor diesem Hintergrund muss man sich schon die Frage stellen, weshalb der Wetteraukreis regelmäßige Vernetzungsgespräche nicht führen möchte", schreiben die Freien Wähler. Gespräche wären für alle Seiten von Vorteil. "Deshalb sind für uns sämtliche Antworten des Wetteraukreises und des Landrates zu unserem Antrag völlig ungenügend. Tatsächlich erwecken die Ergebnisse den Eindruck, dass man dieses Thema sehr schnell und möglichst bequem vom Tisch haben möchte."

 

Die FWG weiter: Sollte dies das letzte Wort des Landrates sein, sei dies eine weitere große Enttäuschung in einer ganzen Reihe von erstaunlichen Entscheidungen in den vergangenen Monaten. Angesichts rückläufiger Auszubildendenzahlen, Standortverlagerungen oder Schließungen berufsbildender Schulen sei es in den vergangenen Jahren an anderen Orten zur Vernetzung von Regionalpolitik, Schulleitung und Kammern gekommen. "Die Herausforderungen im Umfeld der dualen Ausbildung werden in den kommenden Jahren nicht kleiner und aus unserer Sicht sollten die Kommunen als wichtiger Partner in der Bewältigung der Aufgabenstellungen betrachtet werden. Es ist unser Ziel, dass sich die Große Koalition aus CDU und SPD im Kreistag zum Gesprächsangebot unserer und sicher auch anderer Kommunen deutlich positioniert. Eine positive und zukunftsfähige Entwicklung der Berufsschulen in unserer Region und insbesondere in Büdingen werden wir weiterhin gezielt einfordern." Darüber hinaus werde es wichtig sein, dass sich die Freien Wähler im Wetteraukreis gezielt für die Interessen des Altkreises Büdingen einsetzen. "Dies gilt für zahlreiche Themen, die in den Verantwortungsbereich des Wetteraukreises gehören und dort immer häufiger lapidar abgehandelt werden."

Die Herausforderungen werden enorm sein

Mit großer Freude hat die Büdinger FWG Fraktion die breite Zustimmung zur Abschaffung der Straßenbeitragssatzung zur Kenntnis genommen. „Es ist ein starkes Signal der Büdinger Stadtverordnetenversammlung diesen Weg gemeinsam zu gehen und es freut uns, dass wir als Fraktion hierzu unseren Beitrag leisten konnten“, betont die Fraktionsspitze um Ulrich Majunke und Thomas Appel in einer Pressemitteilung. Gleichwohl bestehe zur Euphorie kein Anlass. „Eine solide Gegenfinanzierung ist aus unserer Sicht bisher nicht gewährleistet. Büdingen hat in den vergangenen Jahren – nicht zuletzt aus finanziellen Gründen - wenige Straßen saniert. Notwendige Maßnahmen wurden nur dann umgesetzt, wenn eine Kanalsanierung unumgänglich war oder überörtliche Durchgangsstraßen zur Sanierung durch Hessen Mobil anstanden. Die grundhafte Sanierung einzelner Straßen war tatsächlich eine Ausnahme. Unserer Stadt hat in den letzten Jahren meist das Geld gefehlt, um solche Projekte durchzuführen. Folgt man den Kostenermittlungen des städtischen Bauamtes, müssten jedes Jahr etwa 750.000 € für den Erhaltungsbedarf der Straßen in den Haushalt eingestellt werden. Diese Summe wurde in den letzten Jahren meist weit unterschritten oder notwendigerweise in den Haushaltsberatungen zusammengestrichen. Entstanden ist ein nicht unerheblicher Sanierungsstau. Die vorhandene Prioritätenliste zur Straßensanierung weist eine Fülle von Projekten aus, die dringend umgesetzt werden müssen. Der Knackpunkt ist die finanzielle Limitierung unserer Stadt. Die Mitarbeiter des Bauamtes und der Finanzverwaltung leisten aus unserer Sicht eine gute Arbeit und haben auf die notwendigen Finanzierungsmittel immer hingewiesen“, erläutert Thomas Appel die Sicht der FWG

Vor diesem Hintergrund und der bislang ungeklärten Gegenfinanzierung dürfe sich die Stadt in ihren Möglichkeiten nicht beschränken. Man müsse realistisch bleiben und alle Optionen ausführlich prüfen.

Der CDU Fraktionsvorsitzende Benjamin Harris hatte in der Stadtverordnetenversammlung eine Erhöhung der Grundsteuer kategorisch ausgeschlossen. Mit seiner Fraktion werde es keine Erhöhung der Grundsteuer geben.

„Gerade an diesem Punkt sollten wir jedoch sehr vorsichtig sein. Aus unserer Sicht dürfen wir eine Erhöhung der Grundsteuer nicht ausschließen und wir sollten den Bürgern vor der Kommunalwahl im März 2021 die finanzielle Situation der Stadt nicht verschweigen“, betont Ulrich Majunke. „Mehr als hundert Kommunen haben in Hessen zwischenzeitlich ihre Straßenbeitragssatzung abgeschafft. Alle hoffen auf eine finanzielle Unterstützung durch das Land Hessen, aber dort weigert sich die Landesregierung aus CDU und Grünen hartnäckig, die Kommunen finanziell besser auszustatten.  Anders als in Bayern lässt uns das Land mit diesen Herausforderungen alleine und verweist auf das kommunale Selbstverwaltungsprinzip. In Bayern erhalten die Kommunen hingegen 150 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt für ihre Straßensanierungen. Hinzu kommt: Voraussetzung zur Abschaffung der Straßenbeiträge ist ein ausgeglichener Haushalt und diese Bedingungen werden viele Kommunen nicht erfüllen.“ Auch in Büdingen werde es in den kommenden Jahren ein Kraftakt sein, den Haushalt mit allen seinen weiteren Auflagen, ausgeglichen zu gestalten. Die dringend notwendigen Investitionen in den Bereichen des Brandschutzes und der Kinderbetreuung ließen einen zweistelligen Millionenbeitrag erwarten. „Hinzu kommen dringende Sanierungsmaßnahmen an Brücken und Gebäuden. In den Bereichen Verwaltung, Kindergärten, Bauhof und Stadtpolizei wird dringend zusätzliches Personal benötigt. Vieles wird sich in den kommenden Jahren auf die Pflichtaufgaben unserer Kommune konzentrieren, denn auch im Bereich der Gewerbesteuer deuten sich – nicht zuletzt aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Situation neue Rahmenbedingungen an“, schreiben die Freien Wähler.

Büdingen sei mit all diesen Sorgen kein Einzelfall. Die vorgetragenen Herausforderungen existierten in fast allen hessischen Städten und Gemeinden. Deshalb sollte man sehr vorsichtig mit Versprechungen sein und berücksichtigen, dass die notwendigen Straßensanierungen eine zusätzliche finanzielle Belastung bedeuten. Woher dieses Geld kommen soll und in welcher Form die Straßen saniert werden sei dabei eine zentrale Frage. „Die Hoffnung, dass wir unsere Straßen überwiegend nach dem Modell der Stadt Rednitzhembach sanieren können, kann sich sehr schnell als Trugschluss herausstellen, denn aus einer finanzpolitischen Betrachtung schafft das Modell Rednitzhembach zunächst keine maßgeblichen Verbesserungen. Mit oder ohne fehlt der Stadt aktuell das Geld.“

Technisch sieht das Modell vor, dass es meist ausreicht, lediglich die Deckschicht abzufräsen und zu sanieren. Asphaltbinder- und -tragschicht müssen nur in Ausnahmefällen ausgebaut werden. Hierzu muss der bezeichnete Straßenaufbau allerdings in einem entsprechend vernünftigen Zustand sein. Ist dies nicht der Fall oder ist die Tragschicht in einem so schlechten Zustand, dass eine einfache Deckschichterneuerung der Fahrbahn nicht möglich ist, komme man um eine grundhafte Sanierung mit höheren Kosten nicht herum. Ohne vernünftigen Unterbau könnten schon in kurzer Zeit Beschädigungen und Netzrisse wieder auftreten. Es sei deshalb notwendig, sehr schnell die individuellen Bedingungen der Stadt Büdingen mit dem Modell Rednitzhembach abzugleichen.

„Dies bedeutet, dass die notwendigen Kanalsanierungen, der vorhandene Straßenaufbau, die Straßen-Topografie und viele weiteren Fragen geprüft werden.  Welche Büdinger Straßen der Prioritätenliste kommen tatsächlich für das Modell der fränkischen Kleinstadt in Frage? Alle diese Punkte könnten eine Umsetzung des CDU-Vorschlages begünstigen oder widersprechen“, schildert Thomas Appel. Wichtig sei jedoch, dass man sich in Magistrat und Verwaltung offenherzig mit dem Vorschlag der Christdemokraten auseinandersetzt. „Büdingen sollte sehr schnell auf Fachleiterebene mit Rednitzhembach Kontakt aufnehmen. Das Modell der CDU muss eine ehrliche Chance bekommen und man muss dieser Idee im Interesse der Bürger genau auf den Zahn fühlen. Die Bürger sollten vor der Kommunalwahl wissen, welche Mehrbelastungen auf sie zukommen. Es wird keine einfachen und schnellen Antworten geben. Zu sagen, wir bezahlen das alles aus den aktuellen Einnahmen unseres Haushaltes, erscheint uns - aus den Erfahrungen der letzten Jahre - übertrieben optimistisch.“

FWG Büdingen beschließt Ausschluss von Magnus Sinsel

Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 22.11.2019 hat die FWG Büdingen Magnus Sinsel aus der FWG Büdingen ausgeschlossen. 

 

Die FWG Büdingen bedauert die Entwicklung eines Prozesses, der sich im Sommer 2019 abzeichnete. Magnus Sinsel hatte verschiedentlich erklärt, bei der nächsten Bürgermeisterwahl anzutreten, egal ob mit oder ohne der FWG Büdingen (der KA berichtete am 17.08.2019). 

 

In der Vorgehensweise von Magnus Sinsel erkannte die FWG Büdingen ein Verhalten, das, unabhängig von dem sich abzeichnenden Interessenskonflikt, mit den Statuten des Vereins nicht vereinbar ist. 

 

 

FWG unterstützt Abschaffung der Straßenbeiträge

Anlässlich der gestrigen Sitzung des Haupt-und Finanzausschusses haben sich die Mitglieder des Gremiums einstimmig für die Abschaffung der Straßenbeitragssatzung ausgesprochen. Die CDU-Fraktion hatte einen entsprechenden Antrag eingebracht, dem sich nun wohl alle Fraktionen anschließen können. Es ist eine gute Entscheidung für die Büdinger Bürger. Die endgültige Entscheidung werden die Stadtverordneten in ihrer Dezembersitzung treffen.
Bereits ab dem 1.1.2020 sollen die Bürger bei der Sanierung ihrer Straßen nicht mehr zur Kasse gebeten werden.
Der Prozess ist auch ein Ergebnis der Initiativen der Arbeitsgemeinschaft „Straßenbeitragsfreies Hessen“, die sich in unserem Bundesland unermüdlich um Aufklärung bemühen.
Die Arbeitsgemeinschaft fordert die ungerechten, unsozialen, unwirtschaftlichen und teilweise existenzbedrohenden Straßenausbaubeiträge (STRABS) in Hessen abzuschaffen.
Die parteiübergreifende Arbeitsgruppe wurde von 14 Bürgerinitiativen und Gruppierungen aus ganz Hessen am 4.11.2017 gegründet.
Im vergangenen März hatte die FWG zu diesem Thema eine viel beachtete Infoveranstaltung organisiert, bei der Andreas Schneider wichtige Informationen zu diesem Thema gegeben hatte.
Unser Ziel ist es, Büdingen als familienfreundliche Stadt und somit als attraktiven Wohnstandort für alle Generationen weiter zu stärken und den Bürgern mehr Planungssicherheit zu geben.
Die FWG Büdingen fordert aber weiterhin eine Kompensation der Kosten durch das Land Hessen. In anderen Bundesländern wird dies bereits praktiziert. Die Landesregierung aus CDU und Grünen weigert sich jedoch hartnäckig eine entsprechende Regelung einzuführen. In Wiesbaden verweist man auf das Selbstverwaltungsprinzip der Städte und Gemeinden, die man hingegen an anderer Stelle gerne aushebelt.
Seit vielen Jahrzehnten befinden sich zahlreiche Kommunen in einer umfassenden Haushaltskrise. Diese Finanznot löst Sparwellen aus, die auch der Bürger zu spüren bekommt. Die Liste dieser Grausamkeiten ist lang und raubt Lebensqualität. Viele Freibäder, Büchereien, Jugendeinrichtungen oder Hallenbäder mussten geschlossen werden. Die notwendige Verkehrsinfrastruktur kann in Form der Sanierung von Brücken oder Straßen nur ungenügend umgesetzt werden. Die Folgen dieser Politik sind überall zu spüren und zu sehen. Hinzu kommt ein fortschreitender Kommunalisierungsgrad, der immer neue Kosten für Kinderbetreuung oder andere Aufgaben an die Städte und Gemeinden überträgt. Deshalb wird die Stadtverordnetenversammlung auf Antrag der FWG über eine Resolution abstimmen, die vorsieht, das Land Hessen stärker in die nötige Verantwortung zu nehmen. Eine solide Gegenfinanzierung der ausfallenden Einnahmen muss gewährleistet werden, denn in der gesamten Großgemeinde Büdingen müssen zahlreiche Straßen dringend saniert werden.

1000 Bäume für den Büdinger Wald

Die FWG Büdingen startet eine große Baumspendeaktion.
Start ist am 31. August 2019 am Stand in der Bahnhofstraße 26. 

Unter der Überschrift „Wir verlieren die heimischen Baumarten“ hat sich die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung in dieser Woche mit dem Thema Waldsterben befasst. 

2018 mussten 33 Millionen Kubikmeter Holz vorzeitig geschlagen werden, das ist fast die Hälfte des jährlichen Einschlags. Die Schätzungen für dieses Jahr sagen eine ähnliche Größenordnung voraus. Von diesen Schäden ist auch der Büdinger Wald betroffen. Die anhaltende Trockenheit und der Borkenkäferbefall setzen vielen Bäumen stark zu. Zur Zeit fallen im hiesigen Raum nur die abgestorbenen Nadelbäume auf, die als Flachwurzler als erstes vom Wassermangel betroffen sind. 

Aber: Zwischenzeitlich leiden auch die Buchen, deren Wurzeln bis in 3 m Tiefe reichen. Die Schäden an den Buchen sind für Laien momentan kaum zu erkennen. Die Trockenheit führt aber dazu, dass die Rinde platzt, die Bäume werden dadurch geschwächt und letztlich kann Pilzbefall das Absterben beschleunigen. 

Wie hoch die Schäden an Eichen sind, kann noch nicht abgesehen werden. Die letztjährige Trockenperiode haben die Eichen noch gut überstanden, da sie Wurzeln bis in 6 m Tiefe haben. Mittlerweile ist der Boden jedoch derart stark ausgetrocknet, dass auch die Wasserversorgung der Eichen nicht mehr gewährleistet ist.

Dies sind mehr als nur Alarmsignale. Die FWG Fraktion hat bereits den Magistrat um eine Besichtigung des Waldes gebeten, um sich vor Ort ein Bild von den Schäden zu machen. 

Bäume dienen dem Klimaschutz, sind Luftreiniger und Sauerstoffspender. Unser Wald bietet Lebensraum für vielerlei Tiere. Er ist ein unerlässlicher Wasserspeicher und auch ein Erholungsort für Menschen. 

Von Forstleuten wird schon lange ein Umdenken eingefordert. Es bedarf einer nachhaltigen Diversifizierung der heimischen Baumarten. 

Die FWG Büdingen ruft daher alle Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Vereine in Büdingen auf, Bäume zu spenden, und sich damit für den Büdinger Wald und den Klimaschutz zu engagieren.

Ziel der Aktion ist es, bis zum nächsten Jahr 1000 Bäume zu pflanzen.

Spendenboxen stehen auch bei den Firmen ABC-Schuhe, Kraft-Schuhmode, Hellersche Buchhandlung, Modehaus Müller-Ditschler und einfachschön aus. Überweisungen sind auch auf das Konto der FWG Büdingen VR Bank Main-Kinzig Büdingen IBAN: DE 57506616390008015899 BIC: GENODEF1LSR möglich.

Sommerfest im Oberhof

An einem wunderschönen Sommerabend feierte die FWG Büdingen ihr traditionelles Sommerfest. Mehr als 100 Besucher waren am vergangenen Wochenende in den Oberhof gekommen. „Wir freuen uns riesig über diesen Zuspruch“, sagte die 1. Vorsitzende Sabine Dönges zur Eröffnung. Gemeinsam mit ihrem neuen Stellvertreter Thomas Mauerhoff, der vor wenigen Wochen gewählt wurde, begrüßte sie die zahlreichen Gäste. Die FWG-Vorsitzende nutzte den Abend, um sich bei den Mitgliedern für die ehrenamtliche Arbeit in den vergangenen Monaten zu bedanken. „Unser Vorstand und die vielen Helfer sind ein starkes Team. Ich möchte mich ganz herzlich für eure Mitarbeit bedanken.“ Im Anschluss konnte Sabine Dönges im Rahmen eines kurzen Programms die neu gewählten Vorstandsmitglieder vorstellen. Für die Kinder hatte das Orga-Team einige Spiele vorbereitet und für den musikalischen Rahmen sorgte die Band Freeway Music. „Das Kultur- und Musikzentrum Oberhof ist der ideale Ort für unser Sommerfest und es hat uns besonders gefreut, dass so viele Gäste aus allen Generationen unser Sommerfest besucht haben“, betonte Thomas Mauerhoff in seinem Resümee. 

Unfallschwerpunkt muss nachhaltig entschärft werden!

Der Kreuzungsbereich an der Bundesstraße B 457 zur Einfahrt in das Büdinger Industriegebiet ist seit Jahren ein Unfallschwerpunkt. Im vergangenen Januar hatte die Büdinger FWG-Fraktion in einem Antrag verschiedene Vorschläge zur Umgestaltung bzw. zur neuen Anbindung der Bundesstraße an das Industriegebiet gemacht. Die SPD-Fraktion hatte einen Änderungsantrag eingereicht. Der stellvertretende FWG-Fraktionsvorsitzende Thomas Appel erläutert: “Ziel unseres Antrages war es, den Unfallschwerpunkt nachhaltig zu entschärfen. Hierzu sollte der Magistrat Gespräche mit Hessen Mobil führen. Da es sich um eine Bundesstraße handelt, ist Hessen Mobil für alle Baumaßnahmen zuständig. Unsere Kommune kann leider nur eindringliche Appelle an die Verkehrsbehörde des Landes Hessen richten, aber eine Umgestaltung ist aus unserer Sicht zwingend erforderlich und wir sollten es auch wiederholt einfordern. Nach dem tödlichen Unfall im vergangenen Jahr hat sich erst kürzlich ein weiterer Unfall mit Verletzten ereignet.“

Aufgrund dieser Ereignisse und einem Gespräch zwischen Verwaltung und Hessen Mobil möchte die FWG-Fraktion nun in einer großen Anfrage zur kommenden Stadtverordnetenversammlung über den aktuellen Sachstand der Planungen informiert werden. Die FWG möchte wissen, welche kurzfristigen Vorschläge durch die Verwaltung zur Beseitigung des Unfallschwerpunktes im betroffenen Kreuzungsbereich an Hessen Mobil herangetragen wurden und wann in diesem Zusammenhang mit Veränderungen durch Hessen Mobil zu rechnen ist. Weiterhin hofft die FWG, dass Hessen Mobil verschiedene Möglichkeiten - auch kurzfristige Varianten - zur Änderung der Gesamtsituation prüft. Langfristig favorisieren die Freien Wähler weiterhin eine zusätzliche Anbindung des Industriegebietes über den bestehenden Kreisverkehr unterhalb des neuen Gewerbegebietes Reichardsweide. Eine vierte Ausfahrt mit Bau eines Verbindungsstückes in Richtung des dortigen Lebensmittelmarktes könnte den Verkehr unmittelbar in das Zentrum des Industriegebietes lenken. Gleichzeitig sollten zu dieser Variante weitere Lösungen diskutiert werden. Dies könnte auch der Bau eines neuen Kreisverkehrs im bisherigen Kreuzungsbereich sein.

 

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Thomas Appel, betont: “Unabhängig von den verschiedenen Ideen ist uns wichtig, dass sich Hessen Mobil diesem Kreuzungsbereich widmet, Möglichkeiten aufzeigt und Änderungsvorschläge macht. Es muss geprüft werden, welche Vorschläge technisch umgesetzt werden können und es sollte unverzüglich geschehen. Die Stadt Büdingen kann in diesem Kontext nur mit der Installation einer stationären Blitzersäule zur Prävention vor Geschwindigkeitsüberschreitungen direkten Einfluss nehmen. Die Anlage muss deshalb mit der Genehmigung des Haushaltes 2019 ebenfalls kurzfristig umgesetzt werden.”

Thomas Mauerhoff ist neuer Vorstands-Vize

Die FWG Büdingen hat in ihrer Mitgliederversammlung die Weichen für die Zukunft gestellt. Die 1. Vorsitzende Sabine Dönges begrüßte die anwesenden Mitglieder und schon in ihren ersten Zeilen wurde deutlich, dass man sich in den Reihen der Büdinger Wählerinitiative auf die Interessen der Großgemeinde und ihre Zukunft konzentrieren möchte: "Wir leben in einer wunderbaren Stadt und wir möchten mit unserer Arbeit möglichst viele Menschen dazu begeistern, die Chancen unserer Region mitzugestalten.“ 

 

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde auch ein Teil der Vorstandspositionen neu gewählt. Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurde einstimmig Thomas Mauerhoff gewählt. Der 45-jährige leitende Angestellte engagiert sich seit knapp zwei Jahren für die FWG Büdingen. Rechner des Vereins bleibt Ernst Henke.

In einem kurzen Rückblick ging die Vorsitzende Sabine Dönges auf die Arbeit des Vorstandes in den vergangenen 12 Monaten ein. Herbstwanderung und Neujahrsempfang standen als Veranstaltungen im Mittelpunkt der Aktivitäten. Ein weiterer Schwerpunkt war die Gründung von Arbeitskreisen, die sich mit der Entwicklung Büdingens befassen und frische Ideen außerhalb der kommunalpolitischen Gremien entwickeln sollen. „Hierzu sind die Bürger herzlich eingeladen und wir freuen uns über den bisherigen Erfolg“, schildet Sabine Dönges das Engagement der FWG Büdingen in Sachen Bürgerbeteiligung.  „Büdingen und seine 16 Stadtteile stehen für uns im Mittelpunkt und ich denke, dass dies ein großer Vorteil ist. Wir können uns auf die Interessen der Menschen in unserer Stadt konzentrieren und sind in unseren politischen Zielen unabhängig“, betont Sabine Dönges in ihren Ausführungen. „Diesen Grundsatz, bewusst ohne politische Ideologien auf Büdingen zu blicken, wollen wir auch in der Arbeit des Vorstandes fortsetzen.“

In ähnlicher Form äußerte sich auch der Fraktionsvorsitzende Ulrich Majunke, der über die Tätigkeit der FWG-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung berichtete. „Man sei zwar stärkste Fraktion, aber dieser Umstand habe tatsächlich eine untergeordnete Bedeutung. „Wir sind als Fraktion darum bemüht, mit allen demokratischen Fraktionen offenherzig zusammenzuarbeiten und es freut uns sehr, dass wir mit unserem Engagement dazu beitragen dürfen, den Umgang und das Miteinander in der Stadtverordnetenversammlung positiv zu verändern.

In der aktuellen politischen Sacharbeit widme sich die Fraktion verschiedenen Schwerpunktthemen, die auch in unterschiedlichen Anträgen zu Ausdruck kommen. Stadt- und Dorfentwicklungskonzepte, die Thematik eines Leerstandsmanagements für Einzelhandelsflächen, Fragen der Mobilität und Anbindung an das Rhein-Main Gebiet, sowie wichtige Ansätze zur Sicherheit und Sauberkeit in Büdingen. Als besonderen Punkt nennt Ulrich Majunke auch die aktuelle Diskussion zur Abschaffung der Straßenbeiträge: „Wir haben uns in der Fraktion einstimmig für eine vollständige Abschaffung der Straßenbeiträge ausgesprochen. An diesem Punkt sind wir mit der CDU einer Meinung, aber wir wünschen uns eine klare Gegenfinanzierung durch das Land Hessen und hierfür werden wir uns nachdrücklich einsetzen. Das Land Hessen steht in der Verantwortung und ist gesetzlich dazu verpflichtet, für die Kommunen einen entsprechenden Finanzierungsrahmen zu schaffen. Es darf nicht sein, dass ständig neue Aufgaben von oben nach unten durchgereicht werden.“ Große Herausforderungen warten nach seiner Auffassung auch in Sachen Kinderbetreuung und  Ausbau der Infrastruktur. Büdingen ist eine wachsende Stadt und parallel zu den Neubaugebieten in der ehemaligen Kaserne und den verschiedenen Ortsteilen muss auch die Infrastruktur mitwachsen. Büdingen wird neue Kindertageseinrichtungen bauen müssen. Es werden zusätzliche Erzieherinnen und Erzieher für KITA- und Horteinrichtungen gebraucht. Diese Herausforderungen und Aufgaben müssen finanziert werden. Gleichzeitig müssen auch die notwendigen Veränderungen innerhalb der Büdinger Feuerwehren umgesetzt werden. „Es kommen eine ganze Fülle spannender Aufgaben auf uns zu und wir möchten die Bürger zur Mitarbeit einladen.“

Auch Bürgermeister Erich Spamer und Stadtverordnetenvorsteher Reiner Marhenke lobten in ihren Reden das neue Miteinander innerhalb der Stadtverordnetenversammlung und des Magistrates. „Es ist mir sehr wichtig, dass wir als Parlament unser Aufgabenpensum im Interesse der Bürger erfüllen“, betont Reiner Marhenke.

Bürgermeister Erich Spamer ging in seiner Rede auf weitere aktuelle Themen ein. Ein großes Augenmerk legen wir derzeit auf die zukünftige Gestaltung der Holzvermarktung und Forstbewirtschaftung unseres Büdinger Waldes. Ein weiterer wichtiger Punkt, sei der bereits erwähnte Bedarfs- und Entwicklungsplan der Büdinger Feuerwehren. Er hoffe, dass die Ergebnisse dieses Planes kurzfristig vorgelegt werden können.

In den anschließenden Teilwahlen des Vorstandes wurden auch die Beisitzer der FWG neu gewählt. Neu bzw. wiedergewählt wurden in das Vorstandsgremium: Sabine Mauerhoff, Ulrich Imhof, Wilhelm Appel, Ulrich Majunke und Sabine Kraft-Marhenke.

 

 

Berufsschule Büdingen: Um jede Fachklasse kämpfen

Die FWG-Fraktion Büdingen unterstützt in einem Antrag zur nächsten Stadtverordnetenversammlung die Bemühungen zum Erhalt der Berufsschule in Büdingen. „Wir machen uns große Sorgen, dass mit den Vorgaben des Kultusministeriums und der vorliegenden Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes ein schleichender Prozess in Gang gesetzt wird, der langfristig ein Ende der Berufsschule in Büdingen bedeuten könnte. Angesichts der Zusicherungen und der aktuellen Begleitbeschlüsse zum Schulentwicklungsplan könnte man sich nun eigentlich entspannt zurücklehnen. Die Große Koalition hat sich für den Erhalt der Standorte in Büdingen und Nidda ausgesprochen, aber angesichts der Erfahrungen und der Infrastrukturverluste in den vergangenen Jahrzehnten erscheinen uns die Befürchtung zum Standort in Büdingen nicht unbegründet. Es wurde in der Vergangenheit schon viel versprochen und geschrieben. Herausgekommen ist etwas anderes. Es gilt jetzt für den Erhalt jeder einzelnen Fachklasse der beruflichen Bildung in Büdingen zu kämpfen. Neue müssen hinzukommen. Die Fachkräfte für Lagerlogistik sind in dieser Hinsicht ein guter Anfang, aber da geht noch mehr. Es muss unser gemeinsames Ziel sein, jungen Menschen und heimischen Betrieben eine Perspektive vor Ort zu geben“, betonen Ulrich Majunke und Thomas Appel für die FWG-Fraktion.

„Ein Rückzug aus der Fläche zu Gunsten einer zunehmenden Zentralisierung der Berufsschulen im Westkreis wäre für unsere ländliche Region eine sehr schlechte Entwicklung. Viele Ausbilder haben Angst, dass mit den Fachklassen auch die Auszubildenden vom Land abwandern und mit ihnen ganze Berufsbilder.“

Der Weg zur Berufsschule verlängere sich für die Azubis dadurch erheblich, bis zu zwei Stunden wären einige von ihnen unterwegs. Viele Berufe verlieren dadurch zusätzlich an Attraktivität. „Wir erwarten, dass die hessische Landesregierung zu ihren Ankündigungen im Koalitionsvertrag steht und die Anzahl der jetzigen Berufsschulstandorte in Hessen erhält", betont die FWG-Fraktionsspitze.

Für Büdingen bedeute dies, dass entsprechende Investitionen in die Infrastruktur und Digitalisierung der Schule stattfinden müssen. „Der Büdinger Magistrat sollte sich darum bemühen, dass entsprechende Investitionen durch den Wetteraukreis umgesetzt werden.

Auch eine Teil-Verlagerung einiger Fachklassen von Friedberg oder Bad Nauheim nach Büdingen dürfe in diesem Zusammenhang kein Tabu-Thema sein.

"Wir unterstützen die Büdinger SPD in ihrer Bewertung, dass mit dem erwarteten Wachstum der Stadt Büdingen auch die Schülerzahlen der Beruflichen Schule wieder steigen werden. Besonders wichtig ist der FWG: „Wir haben als Stadt Büdingen ein großes Interesse, dass der Bestand der Berufsschule dauerhaft gesichert wird und sind auch als Kommune gefordert, kreative Unterstützungsarbeit zu leisten. Diese sollten wir durch gemeinsame Netzwerkgespräche zum Ausdruck bringen und nicht ausschließlich darauf warten, dass staatliche Verordnungen positive Impulse setzen.“ Die FWG möchte erreichen, dass sich der Magistrat der Stadt Büdingen in regelmäßigen Abständen zu gemeinsamen Gesprächen mit der Schulleitung, Wetteraukreis, IHK, Gewerbeverein und Innungsvertretungen trifft, um mögliche Entwicklungspotenziale frühzeitig zu erkennen. Einbinden möchte die FWG Fraktion in diese Gespräche auch die allgemeinbildenden Schulen der Sekundarstufe I und II. „Es macht durchaus Sinn regionale Kooperationen zwischen den Schulen zu fördern und Imagekampagnen vor allem für die Zielgruppe Eltern durchzuführen, die die Vielfalt von Karrieremöglichkeiten im Rahmen der dualen Ausbildung aufzeigen. Diese Projekte könnten gemeinsam entwickelt werden. Forcieren möchte die FWG-Fraktion darüber hinaus die Einrichtung eines Gründerzentrums für die Region Büdingen. Ein entsprechender Antrag wurde durch die Freien Wähler bereits 2017 gestellt. Eine enge Anbindung eines solchen Gründerzentrums an die Berufsschule könnte ein weiterer Baustein zur Vernetzung von Wirtschaft und Berufsschule sein.

 

Zur Steigerung der Attraktivität der Büdinger Berufsschule sei zudem ein vernünftiges Parkraumkonzept unerlässlich.

FWG Büdingen für vollständige Abschaffung der Straßenbeiträge

"Wir werden uns für eine vollständige Abschaffung einsetzen"

In einer Pressemitteilung kündigt die Büdinger FWG-Fraktion an, dass man den Antrag zur Einführung wiederkehrender Straßenbeiträge zurückziehen werde. 
In der morgigen Haupt- und Finanzausschusssitzung des Büdinger Parlamentes soll über verschiedene Anträge zu diesem Thema beraten werden. Die Einführung wiederkehrender Straßenbeiträge ist einer dieser Anträge. 

„Es war stets unser Ziel eine sozialverträgliche Ausgestaltung der Straßenbeiträge zu realisieren. Die Einführung wiederkehrender Beiträge war für defizitäre Kommunen bis vor einem Jahr die einzige Möglichkeit, eine solidarische Finanzierung zu erreichen“, erläutern der FWG-Fraktionsvorsitzender Ulrich Majunke und sein Stellvertreter Thomas Appel. 
„Wir haben in den vergangenen Jahren mehrfach erlebt, dass hohe fünfstellige Straßenbeiträge als Einmalzahlungen veranschlagt wurden. Dieser Zustand war für uns nicht hinnehmbar. Straße saniert – Bürger ruiniert! Viel zu oft wurden die Bürger mit diesem Sachverhalt konfrontiert. Unser großes politisches Ziel war es stets, diese finanziellen Belastungen für die Bürger sozialverträglicher zu gestalten. Die Bedingungen haben sich nun grundlegend verändert. Durch eine Gesetzesänderung der hessischen Landesregierung haben Kommunen in dieser Frage mehr Spielraum. Städten und Gemeinden ist es jetzt freigestellt, ob sie Anwohner an der Finanzierung von Straßensanierungen beteiligen oder nicht. Mit diesen Änderungen des Kommunalabgabengesetzes haben sich die Voraussetzung aus unserer Sicht grundlegend verändert. Die Einführung wiederkehrender Straßenbeiträge sind mit einem hohen Verwaltungsaufwand verbunden. Hierdurch entstehen hohe Kosten, die auch wiederum von den Bürgern bezahlt werden müssen. Deshalb werden wir unseren Antrag zur Einführung wiederkehrender Straßenbeiträge zurückziehen“, erläutert Thomas Appel. 

„Unser Ziel ist eine grundsätzliche Abschaffung der Straßenbeiträge. An dieser Stelle schließen wir uns den Vorstellungen der Büdinger CDU an", ergänzt Ulrich Majunke.

Für die FWG Büdingen steht indes auch fest, dass die bisherige Regelung der Landesregierung eine abermalige erhebliche finanzielle Benachteiligung der Kommunen darstellt. Insbesondere finanzschwache Kommunen im ländlichen Raum werden vor teilweise unlösbare Herausforderungen gestellt. Durch eine landesweite Regelung zur Abschaffung der Straßenbeiträge und finanzielle Unterstützung aus originären Landesmitteln müsse die Landesregierung eine gerechte Lösung herbeiführen. Wenn dies nicht geschehe, werden die ohnehin bereits ungleichen Lebensbedingungen zwischen Ballungsräumen und Landkommunen weiter verschärft. 
Auch die oft genannte Erhöhung der Grundsteuer, als Ausgleich für den Verzicht auf Straßenbeiträge, halten wir für falsch. Steuererhöhungen führen zu geringeren Schlüsselzuweisungen und höheren Kreisumlagen. Wir fordern deshalb, dass das Land die Kommunen finanziell so ausstattet, dass sie auf Beiträge oder Grundsteuererhöhungen verzichten können. Land und Bund haben genügend finanzielle Gestaltungsspielräume eine entsprechende Finanzierung von Straßensanierungen umzusetzen und ein solcher Weg führt letztlich auch zu einer Entlastung der Mieter. 
Als eine zentrale Möglichkeit zur Gegenfinanzierung nennt die FWG Büdingen den auslaufenden Solidarpakt. Zu dessen Finanzierung haben die Kommunen ca 10 % ihrer Gewerbesteuereinnahmen für den Aufbau der Infrastruktur in Ostdeutschland gezahlt. In Hessen geht es um jährlich ca. 450 Millionen Euro und speziell in Büdingen summiert es sich auf über 650.000 € jährlich. „Wir appellieren an die politisch Verantwortlichen, dass die freiwerdenden Gelder nicht durch das Land Hessen vereinnahmt werden, sondern dass sie den Kommunen erhalten bleiben und zur Abschaffung der Straßenbeiträge verwendet werden.“ 
Um den aufgelaufenen Investitionsstau im Bereich der Straßensanierungen zu beseitigen wünscht sich der FWG-Fraktionsvorsitzende Ulirch Majunke ein festes jährliches Budget. „Einen entsprechenden Vorschlag werden wir zu den kommenden Haushaltsberatungen einbringen.“

Strassenbeitragsfreies Büdingen??

 

 

Nach einer Gesetzesänderung im vergangenen Jahr können die hessischen Kommunen selbst entscheiden, ob sie mit Beiträgen ihre Bürger an den Kosten für den Bau und die Sanierung von Straßen beteiligen. 

 

Sollte sich auch Büdingen von diesen umstrittenen Gebühren verabschieden? Nicht wenige Straßen müssen in der Großgemeinde in den kommenden Jahren saniert werden. Seit mehreren Jahren protestieren auch in Büdingen viele betroffene Bürger gegen die Erhebung.

Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung am Donnerstag, 07. März 2019 um 20 Uhr im Pferdestall - Büdinger Oberhof möchten wir die Bürger über die Möglichkeiten informieren.

Andreas Schneider von der Arbeitsgemeinschaft „straßenbeitragsfreies Hessen“ wird an diesem Abend interessante Informationen zu diesem wichtigen Thema geben.

 

Die Arbeitsgemeinschaft fordert die ungerechten, unsozialen, unwirtschaftlichen  und teilweise existenzbedrohenden Straßenausbaubeiträge (STRABS) in Hessen vollständig abzuschaffen.

 

Die parteiübergreifende Arbeitsgruppe wurde von 14 Bürgerinitiativen und Gruppierungen aus ganz Hessen im Jahr 2017 gegründet.

Bislang waren Kommunen mit defizitärem Haushalt verpflichtet, bei grundhafter Oberflächensanierung von den Anliegern Straßenbeiträge zu erheben.  Im letzten Jahr hat der hessische Landtag mit dem Gesetz zur Neuregelung der Erhebung von Straßenbeiträgen die Regelungen zur Verpflichtung de Städte und Gemeinden Straßenbeiträge zu erheben, nunmehr grundlegend verändert. So wurde die bisherige Soll-Vorschrift des § 11 KAG zur Erhebung von Straßenbeiträgen wieder in eine „Kann-Vorschrift“ umgewandelt.

Die Abschaffung der Pflicht zur Erhebung von Straßenbeiträgen rechtfertigt allerdings nicht, auf die gesetzliche Verpflichtung zum Haushaltsausgleich zu verzichten.  

Die Auswirkungen und Möglichkeiten dieser Gesetzesänderung sollen anlässlich des Infoabends näher erläutert werden.  

 

Die FWG Büdingen freut sich auf zahlreiche interessierte Gäste.