Willkommen bei der FWG Büdingen

Strassenbeitragsfreies Büdingen??

 

 

Nach einer Gesetzesänderung im vergangenen Jahr können die hessischen Kommunen selbst entscheiden, ob sie mit Beiträgen ihre Bürger an den Kosten für den Bau und die Sanierung von Straßen beteiligen. 

 

Sollte sich auch Büdingen von diesen umstrittenen Gebühren verabschieden? Nicht wenige Straßen müssen in der Großgemeinde in den kommenden Jahren saniert werden. Seit mehreren Jahren protestieren auch in Büdingen viele betroffene Bürger gegen die Erhebung.

Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung am Donnerstag, 07. März 2019 um 20 Uhr im Pferdestall - Büdinger Oberhof möchten wir die Bürger über die Möglichkeiten informieren.

Andreas Schneider von der Arbeitsgemeinschaft „straßenbeitragsfreies Hessen“ wird an diesem Abend interessante Informationen zu diesem wichtigen Thema geben.

 

Die Arbeitsgemeinschaft fordert die ungerechten, unsozialen, unwirtschaftlichen  und teilweise existenzbedrohenden Straßenausbaubeiträge (STRABS) in Hessen vollständig abzuschaffen.

 

Die parteiübergreifende Arbeitsgruppe wurde von 14 Bürgerinitiativen und Gruppierungen aus ganz Hessen im Jahr 2017 gegründet.

Bislang waren Kommunen mit defizitärem Haushalt verpflichtet, bei grundhafter Oberflächensanierung von den Anliegern Straßenbeiträge zu erheben.  Im letzten Jahr hat der hessische Landtag mit dem Gesetz zur Neuregelung der Erhebung von Straßenbeiträgen die Regelungen zur Verpflichtung de Städte und Gemeinden Straßenbeiträge zu erheben, nunmehr grundlegend verändert. So wurde die bisherige Soll-Vorschrift des § 11 KAG zur Erhebung von Straßenbeiträgen wieder in eine „Kann-Vorschrift“ umgewandelt.

Die Abschaffung der Pflicht zur Erhebung von Straßenbeiträgen rechtfertigt allerdings nicht, auf die gesetzliche Verpflichtung zum Haushaltsausgleich zu verzichten.  

Die Auswirkungen und Möglichkeiten dieser Gesetzesänderung sollen anlässlich des Infoabends näher erläutert werden.  

 

Die FWG Büdingen freut sich auf zahlreiche interessierte Gäste.

 


 

Unfallschwerpunkt soll verschwinden

Die Büdinger FWG macht sich für eine Neuregelung der Verkehrsführung ins Industriegebiet stark. Sie schlägt eine Anbindung über den Kreisel am Gewerbegebiet Reichardsweide vor.

Der Kreuzungsbereich an der Bundesstraße 457 zur Einfahrt in das Industriegebiet ist seit Jahren ein Unfallschwerpunkt. Erst vor wenigen Wochen hat sich dort ein tödlicher Unfall ereignet. Für das Jahr 2019 ist geplant, in diesem Bereich eine stationäre Blitzersäule zur Geschwindigkeitskontrolle zu installieren. Unabhängig davon hat die Büdinger FWG zur nächsten Stadtverordnetenversammlung einen Antrag gestellt, der sich mit einer Neuregelung der Verkehrsführung in das Industriegebiet beschäftigt. Dazu nimmt die Fraktion in einer Presseerklärung Stellung.

Ausgangspunkt dieser Überlegungen ist die Unfallhäufung am bestehenden Knotenpunkt zur Einfahrt ins Industriegebiet. Nach Auffassung der Freien Wähler ist die Sicherheit im Kreuzungsbereich durch das Verkehrsaufkommen, die Anordnung der Fahrspuren sowie die Ein- und Ausfahrt in das Industriegebiet eingeschränkt. "Viele Autofahrer sind aufgrund der Verkehrsführung irritiert, und infolge dieses Umstandes kommt es immer wieder zu Unfällen", so die FWG.
"Wir wünschen uns, dass der Magistrat mit Hessen Mobil verschiedene Möglichkeiten zur Änderung der Gesamtsituation prüft. Eine denkbare Variante könnte eine zusätzliche Anbindung des Industriegebiets über den bestehenden Kreisverkehr unterhalb des Gewerbegebiets Reichardsweide sein. Eine vierte Ausfahrt mit Bau eines Verbindungsstückes in Richtung des dortigen Lebensmittelmarktes könnte den Verkehr unmittelbar in das Zentrum des Industriegebiets lenken. Dies würde zu einer erheblichen Entlastung des bisherigen Knotenpunktes führen, der in diesem Zuge mit kleineren Maßnahmen ebenfalls umgebaut werden könnte. Die Änderung der Verkehrsführung über die Ein- und Ausfahrt sollten Teil dieser Neuregelung sein, betont die FWG in einer Pressemitteilung.

Die Freien Wähler favorisieren diese Möglichkeit, aber gleichzeitig sollten aus Sicht der FWG zu dieser Variante auch weitere Lösungen diskutiert werden. Dies könnte auch der Bau eines neuen Kreisverkehrs im bisherigen Kreuzungsbereich sein. "Es muss geprüft werden, welche Vorschläge technisch umgesetzt werden können. Egal welche Varianten oder Veränderungen umgesetzt werden: Wichtig erscheint es uns, dass wir die Sicherheitsdefizite wirkungsvoll beseitigen."

Neujahrsempfang der FWG Büdingen

Die Büdinger FWG lädt Mitglieder und Freunde sowie die Bevölkerung zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang ein. Er findet am Sonntag, 20. Januar, im Pferdestall des Büdinger Kulturzentrums Oberhof statt. Beginn ist um 11 Uhr. Die 1. Vorsitzende Sabine Dönges, Fraktionsvorsitzender Ulrich Majunke und Bürgermeister Erich Spamer werden über vergangene politische Ereignisse und Entscheidungen sprechen und einen Ausblick auf die nächsten Wochen und Monate geben. Büdingen, die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt stehen im Fokus unserer Politik und es ist der Mittelpunkt unserer Begeisterung, gemeinsam mit den Menschen positive Veränderungen zu bewirken. Vieles wird nur möglich sein, wenn sich die Bürger am Prozess des Überlegens, Entscheidens und Mitmachens beteiligen. Hierfür werben wir und es wird ein Schwerpunkt des Neujahrsempfanges und unserer Politik im kommenden Jahr sein. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von Freeway Music. 

Frohe Weihnachten

Es ist Weihnachten, 
wenn alle bereit sind für das Fest. 
Weihnachten heißt: mit Hoffnung leben.
Wenn sich Menschen die Hände 
zur Versöhnung reichen, 
wenn der Fremde aufgenommen,  
wenn einer dem anderen hilft,  das Böse zu meiden und das Gute zu tun, 

dann ist Weihnachten.

Weihnachten heißt: die Tränen trocknen, 
das, was Du hast, mit anderen zu teilen; 
jedes Mal, wenn die Not eines Unglücklichen 
gemildert ist, wird Weihnachten.

Jeder Tag ist Weihnachten 
auf der Erde, jedes Mal, wenn einer 
dem anderen Liebe schenkt; 
wenn Herzen zufrieden und glücklich sind, 
ist Weihnachten;  dann steigt Gott wieder vom Himmel herab 
und bringt das Licht. Mit dem Text eines Weihnachtsliedes aus Haiti wünschen wir allen Mitbürgern und Freunden der FWG Büdingen frohe Weihnachten, sowie Glück und Gesundheit im neuen Jahr.

Herbstwanderung am 14. Oktober

 

Die FWG Büdingen lädt für Sonntag, 14. Oktober, zur Herbstwanderung ein. 

Treffpunkt ist um 10.45 Uhr am Anglerheim am Thiergartenweiher oder alternativ um 13.30 Uhr auf dem Gelände der Büdinger Schützengesellschaft "am Hammer". 
Schwerpunkt der Wanderung, die auch in diesem Jahr unter der Leitung von Dr. Thomas Dittrich steht, werden die Bunker des Büdinger Waldes sein. 
Es gibt zahlreiche Informationen rund um die Relikte. Ziel und gleichzeitig Treffpunkt für all jene, die nicht mitwandern wollen, ist das Gelände der Büdinger Schützengesellschaft. 
Dort wird die Gruppe gegen 13.30 Uhr eintreffen. Zum Essen gibt es dann deftige, selbstgemachte Hausmannskost wie Eintopf. Für die Wanderung über Stock und Stein empfehlen sich festes Schuhwerk. Gewandert wird bei nahezu allen Wetterlagen, mögliche Änderungen werden kurzfristig auf Website der FWG bekanntgeben. 
Anmelden kann man sich per E-Mail an post@fwg-buedingen.de.

Ein Tag für eine gute Sache

Der Blick fällt aus der Ferne zum Wilden Stein. Am 29. September findet in Büdingen wieder der Freiwilligentag statt. Mitmachen-gemeinsam aktiv sein- und Spaß haben-Bürger arbeiten an einem bestimmten Tag an verschiedenen Projekten. Mitglieder der FWG Büdingen und Freunde sind auch in diesem Jahr wieder aktiv und befreien den Wilden Stein von Gestrüpp und Unrat. Natürlich würden sie sich über weitere Helfe freuen. Anmeldungen nimmt die 1. Vorsitzende Sabine Dönges Tel. 0160 97937919 oder per email: haraldabine07@gmail.com gerne entgegen. Treffpunkt ist um 10 Uhr direkt am Naturdenkmal "Wilder Stein"

Bauarbeiten am Wilden Stein beginnen

Die Bauarbeiten zur Wiedererrichtung der Brücke am Wilden Stein haben begonnen. Seit geraumer Zeit ist das Geotop in Teilbereichen wegen des baufälligen Geländers und der Brücken für Besucher gesperrt. Dies wird sich nun ändern.

Gemeinsam mit Lothar Keil und Bürgermeister Erich Spamer haben sich die FWG-Mitglieder des Ortsbeirates Büdingen über den aktuellen Sachstand informiert.

 

Die zukünftigen Fundamente der Brücke, die als Stahlkonstruktion mit Gitterrosten errichtet wird, sind bereits zu erkennen. Ende August dürfte dieses Projekt abgeschlossen sein. In einem nächsten Schritt werden die Wege und das Geländer erneuert. Beide Maßnahmen sollen im 4. Quartal 2018 begonnen werden. Vom Wilden Stein hat man einen wunderbaren Blick auf den historische Stadtkern, das Büdinger Schloss und große Teile der restlichen Stadt. „Es wäre Klasse, wenn wir eine Aussichtsplattform in diesem Bereich integrieren könnten“, schildert Lothar Keil seine Vorstellungen. Seit vielen Jahren kümmert er sich ehrenamtlich und mit viel Herzblut um das Büdinger Geotop. „Der Wilde Stein ist ein Stück Geologie und auch ein Aushängeschild für Büdingen. Wir freuen uns, dass die Bauarbeiten begonnen haben und er bald für die Öffentlichkeit wieder begehbar wird“, betont Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke

Lebens(t)räume für Wildbienen, Hummeln und Co

Naturbelassene Landschaften verschwinden in Deutschland zunehmend. Stattdessen entstehen oftmals asphaltierte oder gepflasterte Straßen und Siedlungen. Damit einher geht vielerorts das Verschwinden der Artenvielfalt. In einem Antrag hatte sich die Büdinger FWG-Fraktion im Jahr 2016 für die Schaffung von Blühflächen und Naturschutz-Ausgleichsflächen eingesetzt. 
Das Stadtparlament war dem Vorschlag der Freien Wähler mit großer Mehrheit gefolgt. In einem Schreiben an den Magistrat und den Bürgermeister regt die FWG Büdingen nun eine konzeptionelle Erweiterung und Vernetzung mit anderen Kampagnen an.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Thomas Appel erläutert die Gedanken der Freien Wähler: „Bisher liegt der Fokus der Planungen auf gemeindeeigenen Randstreifen entlang der Felder und Feldwegen. Unabhängig von diesen wichtigen Planungen möchten wir das Konzept zusätzlich auf städtische Grünflächen innerhalb des Stadtgebietes und der Stadtteile ausweiten.

Hinzu kommt: Auch in Gärten und sogar Balkonkästen können Lebensräume für viele der heimischen Wildbienenarten und andere bestäubenden Insekten realisiert werden. Deshalb wünschen wir uns einen ergänzenden Aktionsplan, der die Bürger inspiriert und mobilisiert, selbst etwas gegen den fortschreitenden Artenschwund zu unternehmen. In diesem Zusammenhang sollte durch den Magistrat die Möglichkeit von Fördermitteln im Rahmen der Hessischen Biodiversitäts-Strategie geprüft werden.

Auch der Wetteraukreis will sich stärker für den Schutz von Bienen und anderen Insekten einsetzen. Der Kreistag hat deswegen in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause die Kreisverwaltung damit beauftragt, Maßnahmen zu ergreifen, die eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt zum Schutz von Bienen und anderen Insekten fördern. Parallel dazu beginnt derzeit eine Art Wettbewerb des Wetterauer Naturschutzbundes (Nabu). Die 20 Ortsverbände verteilen Tütchen mit Kräuter- und Blumensamen für jeweils einen Quadratmeter. Die können Bürger in einer ungenutzten Ecke des eigenen Gartens auf den vorher von Rasen befreiten Boden streuen. 
„Diese Kampagnen sollten wir in Büdingen möglichst umfangreich mit den eigenen Bemühungen vernetzen und vorantreiben." Der Büdinger Ortsbeirat verteilt seit zwei Jahren – in diesem Jahr auch erstmals mit anderen Ortsbeiräten der Großgemeinde – im Rahmen des Projektes „Büdingen büht auf“ Blumensamen an die Bürger. 
Weitere Maßnahmen sollten nach den Vorstellungen der Freien Wähler Infoveranstaltungen für Bürger sein. Dort könnten praxisnahe Beispiele vorgestellt und Tipps rund um Gestaltung und Pflege gegeben werden.

„Entlang der Straßenränder, an Radwegen, in Parkanlagen und anderen ungenutzten öffentlichen Grünflächen wünschen wir uns entsprechende Veränderungen. Auch im Umfeld der aktuellen Baumaßnahmen zur Umgehungsstraße Büches könnten wir uns auf den Brachflächen entsprechende Maßnahmen vorstellen. Gleiches gilt für Teilbereiche des Stadtgrabens entlang der Altstadtmauer oder den Randbereichen der Wiese oberhalb des Büdinger Freibades. Innerhalb des Büdinger Stadtgebietes und der gesamten Großgemeinde gebe es hierfür zahlreiche Flächen, die entsprechend genutzt werden könnten. 
Bestandteil der Planungen sollten auch immer Insektenhotels und Infotafeln auf den entstandenen „Naturgrünflächen“ sein. Nicht selten werden die veränderten Flächen als Wildwuchs bezeichnet, doch genau dort gedeihen die Lebensgrundlagen, die unsere heimischen Insekten für ihren Fortbestand benötigen. Wichtig ist auch der Erhalt von Streuobstwiesen und nährstoffarmen, aber artenreichen Wiesen“

 

Die Freien Wähler regen darüber hinaus an, die jeweiligen Ortsbeiräte kurzfristig in die möglichen Planungen und die Aktivitäten des Wetteraukreises einzubinden. „Aus Gesprächen wissen wir, dass es in unterschiedlichen Stadtteilen bereits Planungen zur Anlage von Blühflächen gibt. Diese Maßnahmen sollten durch die Stadt Büdingen finanziell unterstützt werden. Auf einen weitergehenden Antrag haben wir in diesem Fall bewusst verzichtet. Wir glauben, dass der bestehende Beschluss zu unserem Antrag die vorgeschlagenen Aktivitäten bereits unterstützt." 
Für den Doppelhaushalt 2019/2020 werde die FWG-Fraktion jedoch entsprechende Finanzmittel beantragen.

Mehrwegbecher statt Wegwerfbecher

Deutschland ist in Europa trauriger Spitzenreiter beim Verpackungsmüll. Laut Umweltbundesamt, werden jedes Jahr pro Kopf über 220kg Verpackungen weggeworfen. Nach Auffassung der FWG Büdingen besteht aus diesem Grund an vielen Stellen Handlungsbedarf. 

„Auch auf kommunaler Ebene müssen wir uns diesem Thema intensiver widmen und deshalb möchten wir mit einer Initiative die Flut von Einwegbechern eindämmen.“ Ziel der Freien Wähler ist die Entwicklung eines Mehrwegbecher-Pfandsystems. Einen entsprechenden Antrag haben die Freien Wähler zur nächsten Stadtverordnetenversammlung am 10. August eingereicht.

Stündlich werden in Deutschland rund 320.000 Coffee-to-Go-Becher benutzt. Fast alle werden nach kürzester Zeit zu Abfall, landen in den städtischen Papierkörben oder im privaten Müll. Im schlimmsten Fall, werden sie achtlos in der Natur entsorgt. So landen die Kaffeebecher auf Wiesen, an Straßenrändern oder verstopfen die Papierkörbe in den Straßen.
Die Einwegbecher bestehen in der Regel aus Holzfasern, sind innen mit Kunststoff beschichtet und können deshalb nicht recycelt werden. Die Becher sind eine Verschwendung von wichtigen Ressourcen. 43 000 Bäume müssen jährlich für Kaffeebecher gefällt werden. Damit diese überhaupt hergestellt werden können, benötigt man allein in Deutschland pro Jahr 1,5 Milliarden Liter Wasser. Der Energieverbrauch ist hochgradig klimaschädlich. Wir glauben, es ist dringend notwendig, dass wir unseren lokalen Beitrag leisten und den Bergen aus Plastik und Abfall den Kampf ansagen", beschreibt der stellvertretende FWG-Fraktionsvorsitzende Thomas Appel den Vorschlag der Freien Wähler.

Nach den Vorstellungen der FWG soll in der Großgemeinde das Modell eines Büdinger Mehrwegbechers eingeführt werden. Dieses Pfand-System komme bereits in zahlreichen Kommunen zum Einsatz. "Vorreiter war die Stadt Freiburg. Den dortigen "Freiburg-Cup" gibt es seit 2016. In vielen kleineren Kommunen gibt es vergleichbare Initiativen. "Aktuell wird in vielen Kommunen über solche Mehrwegpoolsysteme diskutiert. Auch Bad Orb möchte ein solches Modell einführen. Wir stellen uns eine ähnliche Konzeption vor. Der Büdinger Stadtbecher könnte in allen Bäckereien, Tankstellen, Eiscafes und Bistros als Alternative den Kunden angeboten werden. Ein Verbot der Wegwerfbecher ist politisch nicht angebracht und auch rechtlich gar nicht möglich. Trotzdem möchten wir etwas ändern. Freiwillige Absprachen sind notwendig. Kunden und Geschäftsinhaber müssen sensibilisiert werden. Wer gerne unterwegs seinen Kaffee trinkt, soll es auch weiterhin können, dabei aber ein attraktives umweltbewusstes System angeboten bekommen.

Ein Pfandsystem für Coffee-to-Go-Becher funktioniert wie bei den Pfandflaschen im Supermarkt: Die Kundin oder der Kunde entrichtet für einen Becher ein Pfand, kann ihn dann entweder behalten und mehrmals nutzen oder bringt ihn später wieder zurück und erhält den Pfandbetrag. Um eine mehrmalige Nutzung zu ermöglichen und so die Lebenszeit eines Bechers signifikant zu erhöhen, sollten es stabile und wiederverwendbare Mehrwegbecher sein. Wichtig sei auch, dass die Mehrwegbecher grundsätzlich aus recycelfähigem Material bestehen.

Dabei könnte es ein stadteigenes System, mit individuellem Büdingen-Becher geben oder eine Konzeption, welche zentral durch einen Dienstleister angeboten und koordiniert wird. In diesem Fall könnte man die Becher auch in anderen teilnehmenden Kommunen zurückgeben Welche die bessere Variante ist, sollte geprüft werden und begleitend zur Einführung eines Pfandsystems eine entsprechende Informations-Kampagne zur Müllvermeidung gestartet werden. Es geht nicht zuletzt auch um ein Problembewusstsein bei Verbrauchern und Anbietern. Als Fraktion favorisieren wir derzeit das Mehrwegpool-System eines Dienstleisters wie RECUP. Es spart nach unserer Auffassung Aufwand und Zeit sowohl in der Planung- als auch Umsetzungsphase."

 

Einen anderen wichtigen Punkt thematisieren die Freien Wähler in diesem Zusammenhang ebenfalls: „Wir könnten uns auch vorstellen, dass die Becher im Rahmen der Märkte und Veranstaltungen unserer Stadt zum Einsatz kommen. Müllvermeidung muss unser erstes Ziel sein. Gegenstand dieser Überlegungen müsste jedoch der reibungslose Ablauf zur Reinigung der Becher sein.“

FWG-Fraktion besucht Büdinger Freibad

Es ist bestes Freibad-Wetter. Die Meteorologen sagen für die kommende Woche erneut Temperaturen von über 30 Grad voraus. Da es bereits im Mai und auch im Juni viele schöne Sommer-Tage gab, könnte sich eine gute Saison für das Büdinger Freibad abzeichnen.

Die Büdinger FWG-Fraktion nutzte am vergangenen Freitag die verlängerten Wochenend-Öffnungszeiten des Freibades, um sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren.

Abgesehen von den erfreulichen Besucherzahlen konnte Bademeister Stefan Schlegel von einer sehr guten Freibad-Saison berichten. Im Winter und Frühjahr wurden zahlreiche Reparaturen ausgeführt. Die Schwimmbad-Terrasse wurde mit neuen Stühlen und Tischen ausgestattet.

„Es ist unser Ziel, das Freibad als attraktive Einrichtung zu erhalten und es behutsam weiterzuentwickeln. Deshalb machen wir uns jedes Jahr über den Verlauf der Badesaison und die Investitionserfordernisse im Gespräch mit dem Rathaus und Bademeister kundig“, beschreibt FWG-Fraktionsvorsitzender Ulrich Majunke die Absichten der Freien Wähler.

Stefan Schlegel konnte auf Nachfrage der FWG-Fraktion berichten, dass zahlreiche Schwimmkurse im Freibad stattfinden. „Dies ist ein wichtiges Angebot. Immer weniger Kinder lernen schwimmen und man sollte an diesem Punkt auch einmal über eine Ausdehnung nachdenken. Ein Programm für Büdinger Kinder könnte – zumindest teilweise – den fehlenden Schwimmunterricht ersetzen. Es gibt hierzu interessante Projekte, die wir gemeinsam mit dem Wetteraukreis und den Grundschulen diskutieren sollten", erläutert Ulrich Majunke.

Ein weiterer Punkt: Da es in der Vergangenheit immer wieder Beschwerden über die angeblich zu niedrigere Wassertemperatur gab, wurde diese zum Saisonwechsel in den beiden Becken um zwei Grad angehoben. Diese Maßnahme komme sehr gut an.

Ein besonderer Wunsch der FWG-Fraktion sind zwei bis drei Spielgeräte, die spätestens zur Eröffnung des Freibades im kommenden Jahr installiert sein sollten, denn hier habe das Büdinger Freibad auf jeden Fall noch Nachholbedarf. Auch in diesem Jahr kommen die Besucher auf Antrag der FWG in den Genuss verlängerter Wochenend-Öffnungszeiten. „Wir hoffen, dass dieser Service erhalten bleibt und bei gutem Wetter auch auf Wochentage ausgedehnt werden kann. Bis 21.00 Uhr ist das Freibad an Freitagen und Samstagen in den Sommermonaten geöffnet. Um dies zu erreichen und weitere Angebote im Freibad umsetzen zu können, müssen wir uns allerdings auch dem allgemeinen Fachkräftemangel bei Bademeistern intensiv widmen. Der Magistrat sollte deshalb prüfen, ob im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit die eigene Ausbildung von Bademeistern zukünftig möglich ist.

„Die Schwierigkeit ist, dass hierfür in Büdingen ein Hallenbad fehlt. In Kooperation mit anderen Kommunen, die über ein Hallenbad verfügen, könnte eine solche Ausbildung allerdings stattfinden“, beschreibt Ulrich Majunke. Die FWG-Fraktion werde hierzu in der kommenden Stadtverordnetenversammlung einen entsprechenden Prüfantrag stellen.

 

Ein weiteres wichtiges Thema ist für die FWG-Fraktion die Umsetzung einer Bürgerbeteiligung zur Weiterentwicklung des Büdinger Schwimmbades. „Das Thema Freibad interessiert so gut wie jeden Büdinger. Wir möchten die Besucher mit ihren Ideen und Gedanken zur attraktiven Gestaltung an einer Fortentwicklung des Freibades beteiligen. „Sicherlich gibt es viele weitere Vorschläge um die Einrichtung noch familienfreundlicher zu gestalten. Diese Ideen der Bürger sollten wir nutzen und die jeweiligen Möglichkeiten prüfen.“

Blühflächen & Bienen-Brachen

Verlust an Artenvielfalt, Bienensterben und Insektenschwund. Die Schlagzeilen kennt man - doch was kann man vor Ort konkret dagegen tun? Die FWG-Mitglieder des Ortsbeirates Büdingen haben gemeinsam mit Landwirt Mathias Mäser ein wichtiges Projekt in Büdingen besichtigt. Oberhalb des Sandhofes und am Christinenhof hat Mathias Mäser – wie viele seiner engagierten Kollegen in der Großgemeinde Büdingen - auf mehreren tausend Quadratmetern Blühflächen und Bienen-Brachen geschaffen. Unterstützt wird er dabei auch von Hans-Dieter Stehr, der sich seit vielen Jahren für eine nachhaltige Biotopvernetzung in diesem Bereich einsetzt. „Es ist beeindruckend die Unterschiede im Umfeld der Felder zu sehen und es lohnt sich dies einmal selbst anzuschauen“, schildern Ulrich Majunke und Thomas Appel ihre Eindrücke. Das Saatgut ist an beiden Stellen gut aufgelaufen. Bei manchen Blühwiesen geht durch die Trockenheit und andere Gründe leider nichts auf, aber an diesen Stellen hat es sehr gut funktioniert. Es wimmelt überall von Schmetterlingen, Wildbienen und Käfern.

 

„Leben in und mit der Natur wird in den kommenden Jahren immer wichtiger. Die Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen und wir müssen auch vor Ort noch viel mehr Akzente setzen. Wir sind sehr dankbar für dieses Engagement und wir freuen uns, dass immer mehr Landwirte aktiv werden“, sagt Büdingens Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke.

Sauberes Büdingen – helft mit!

Im Rahmen unserer Initiative "Büdingen blüht auf" lädt der Ortsbeirat Büdingen sehr herzlich zum Stadtbuzze 2018 ein.

 

Am Samstag, 17. März 2018 von 10 bis 13 Uhr

Treffpunkt ist um 9.45 Uhr am Rathaus, Eberhard-Bauner-Allee Büdingen. 
Um das zu erreichen, benötigen die Organisatoren die Mitarbeit und das Engagement vieler Vereine, der Geschäftsinhaber, Betriebe und privater Initiativen.

Wer hat bringt Handschuhe, Besen, Eimer oder Schaufel mit.

Zum Abschluß gibt es ab 13 Uhr den geselligen „Dankeschön-Imbiss.“

Selbstverständlich nehmen an diesem Tag auch wieder Mitglieder und Freunde der FWG teil und befreien den Wilden Stein von Gestrüpp und Unrat.

Die größte teilnehmende Gruppe erhält einen Gutschein vom Gewerbeverein.

Wir danken sehr herzlich für die Unterstützung von Getränke Vaubel, Metzgerei Jöckel, Brotzeit, AWO, Modehaus Müller-Ditschler,
Gewerbe-und Verkehrsverein Büdingen, Bauzentrum Eichhorn, Kraft-Schuhmode und ABC-Schuhe.

Damit die Organisatorinnen und Organisatoren vom Ortsbeirat auch wegen des Imbisses planen können, wird um telefonische oder elektronische Anmeldung gebeten:

Sabine Kraft-Marhenke Tel. 1857 e-mail Sabine.Kraft@abc-buedingen.de

Manfred Scheid-Varisco Tel. 0172 4812100 e-mail manfred.scheid@mail.de

Wir bedanken uns schon im Voraus für Ihre tatkräftige Unterstützung.

Herbstwanderung 2017

Die FWG-Herbstwanderung wird am 08. Oktober 2017 zum Herrnhaag führen. Treffpunkt ist um 09.30 Uhr an der Stadtverwaltung Büdingen. Alle Bürgerinnen und Bürger, Familien und Freunde sind hierzu herzlich eingeladen. Geführt wird die Wanderung von Dr. Thomas Dittrich. Für alle die nicht an der Wanderung teilnehmen können oder wollen: Selbstverständlich seid ihr ebenfalls herzlich eingeladen. Ab ca. 13.00 Uhr wird es am Herrnhaag die Gelegenheit geben, die Wanderung in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen. Darüber hinaus wird es für alle interessierten Teilnehmer gegen 14.30 Uhr eine Führung auf dem Herrnhaag geben.

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Die Wanderung wird je nach Wetterlage knapp drei Stunden dauern und in die Wälder rund um die Hardeck führen. Für die Wanderung über Stock und Stein empfehlen sich feste Schuhe.

 

Über eine Anmeldung per Mail würden wir uns freuen: post@fwg-buedingen.de

 

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